Archiv bleibt in Willich – FDP begrüßt die Entscheidung

Kreisarchiv Kreis Viersen CDU Willich

Mit dem Ausgang der Gespräche zwischen dem Kreis Viersen und der Stadt Willich zur künftigen Unterbringung des städtischen Archivs ist die FDP Willich sehr zufrieden. Die Sondierungen und Verhandlungen mit dem Kreis sollten nach Ansicht der Liberalen klären, ob sich das Angebot für die Willicher Vereine, Schulen und Bürger bei einem Kreisarchiv verbessert, wie sich dies auf die Kosten auswirkt und ob der Übergang des städtischen Archivs auf den Kreis organisatorische Vorteile bringt.

Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Ellen Roidl-Hock erklärt den Abwägungsprozess Ihrer Partei: „Die Aufgabe der Politik ist es, vor einer Entscheidung alle Aspekte unter anderem die der interkommunalen Zusammenarbeit zu berücksichtigen. Dazu gehörte beim Thema Archiv auch die Prüfung der Kreislösung. Im Ergebnis gab es vor allem einen Aspekt, der gegen das Kreisarchiv sprach und das sind die unterschiedlichen Auffassungen im Bereich der Digitalisierung der Bestände.“

FDP-Fraktionschef Hans-Joachim Donath führt hierzu weiter aus: „Für die zukünftige Nutzung des Archivs ist wie bisher die Bereitstellung von Druckstücken wichtig. Die Bildungspartnerschaften und die Vereine wollen die Willicher Geschichte selbst in die Hand nehmen können. Allerdings kommt den digitalen Medien immer mehr Bedeutung zu. Daher ist eine zeitnahe Digitalisierung des Bestandes absolut unverzichtbar. Wir wollen, dass jeder Bürger in und außerhalb von Willich online auf die geschichtlichen Dokumente der Stadt zugreifen kann. Genau hier setzt der Kreis aber andere Schwerpunkte. Daher halten wir es für richtig, den Weg eines eigenen Archivs in Willich weiter zugehen. So können wir am besten den Service für die Menschen in unserer Stadt gewährleisten und letztendlich auch verbessern.“