LKA_Riegel-vor_-wähle110

Noch steht nicht fest, was Einbrecher in einem Einfamilienhaus in Wekeln erbeutet haben. Dank des vorbildlichen Verhaltens einer Nachbarin dürften sie zumindest in ihrer weiteren Tatausführung gestört worden sein. Um 18:30 Uhr ging bei der Polizei der Notruf einer Nachbarin ein. Sie hatte sofort ohne Scheu genau das getan, worum die Polizei stets bittet:

Sie hatte die 110 gewählt, weil sie im Nachbarhaus verdächtige Geräusche gehört hatte und die Balkontür offenstand. Obwohl die ersten Streifenwagenbesatzungen wenige Minuten später vor Ort waren, gelang es nicht mehr, die bereits vom Tatort geflüchteten Einbrecher im Rahmen der Fahndung dingfest zu machen. Diese hatten die im ersten Obergeschoss befindliche Balkontür aufgebrochen und damit begonnen, die Räume zu durchsuchen. Vermutlich bemerkten sie die Nachbarin und flüchteten.

Möglicherweise sind die Einbrecher über das rückwärtige Gartentor nach rechts über einen unbefestigten Fußweg in Richtung Korschenbroicher-/Schiefbahner Straße geflüchtet. Dieser endet nach etwa 150 Metern auf einem Garagenhof, der sich in Nähe der Einmündung befindet. Hier verlor der eingesetzte Diensthund die Spur. Es ist davon auszugehen, dass dort ein Fluchtfahrzeug der Einbrecher geparkt war, die dann über die Straße Wekeln damit das Weite suchten.

Hinweise auf verdächtige Beobachtungen, auch auf dem Garagenhof/der dortigen Parkfläche nimmt das KK 2 unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen.