CDU-Fraktion für Neubau der Kita „Bullerbü“

Kindergarten Willich

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich möchte einen Neubau des Kindergartens „Bullerbü“ in Wekeln. Außerdem möchte sie im Stadtrat die Kindergärten in der Stadt weiterentwickeln und stärken.

„Wir haben den entsprechenden Beschluss für einen Neubau der Kindertageseinrichtung „Bullerbü“ schon in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses in der vergangenen Woche fassen wollen“, haben dann aber Rücksicht auf eine Fraktion im Ausschuss genommen, die noch Beratungsbedarf hatte.“, sagt Dieter Lambertz, Obmann der CDU-Fraktion im Jugendhilfeausschuss. Die Beschlussfassung soll nun in der nächsten Sitzung des Ausschusses, die im Mai stattfinden wird, erfolgen. Diese Verschiebung soll aber keine Auswirkungen auf die Zeitpunkte von Baubeginn und Fertigstellung haben.

In Bezug auf die Weiterentwicklung der Kindergärten in der Stadt Willich sagt Ratsfrau Barbara Jäschke, die auch Mitglied im Jugendhilfeausschuss ist: „Die CDU hat sich dafür eingesetzt, dass mittelfristig keine Überbelegungen mehr in den Kindergärten eingeplant werden. Die Stadtverwaltung rechnet jetzt damit, dass für 100 Prozent der Kinder im Ü3 Bereich ein Kindergartenplatz benötigt wird. Das bedeutet: Jedes Kind in der Stadt Willich bekommt wie bisher einen Kita-Platz, aber die Kindergärten werden nicht mehr bereits am Anfang des Kindergartenjahres überbelegt. Mit dem Ratsbeschluss werden die Einrichtungen, die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Eltern entlastet und für Planungssicherheit gesorgt“.

Um den hohen Anspruch für die beste Bildung und Betreuung der Kinder zu erfüllen, müssen aus Sicht der CDU-Fraktion weitere Kapazitäten geschaffen werden.

Zu den wichtigsten Projekten in Alt-Willich zählen:

  • Neubau der Kita „Traumland“ in Wekeln 10: Die Planung dafür ist fast fertig. Mit einer schlüsselfertigen Inbetriebnahme unter Einbeziehung von Eltern, Erzieherinnen und Erzieher kann im Herbst 2019 gerechnet werden.
  • Neubau der Kita „Bullerbü“: Der Kindergarten soll als Mietobjekt ebenfalls in Wekeln 10 errichtet werden, Baubeginn könnte ebenfalls bereits im Herbst 2018 sein. Die Stadtverwaltung hat versichert, dass es in Alt-Willich sonst kein Grundstück gibt, auf dem vor dem Jahr 2022 ein Kindergarten realisiert werden kann.
    Ein Investor soll das Grundstück zu marktüblichen Konditionen kaufen, wie beim Betriebskindergarten „Glückskinder“ und der Kita „Herderweg“ und an die Stadt zum marktüblichen Niveau vermieten. Auch hier sollen aus Sicht der CDU-Fraktion die Eltern sowie die Erzieherinnen und Erzieher in die Planung soweit wie möglich einbezogen werden. „Mit der Konzentration der Kindergärten in Wekeln 10 schaffen wir einen Schwerpunkt für frühkindliche Bildung, zum Beispiel besteht die Möglichkeit für gemeinsame Angebote  der Einrichtungen (Familienzentrum). Außerdem können die beiden Kitas zusammen besser an den Verkehr angebunden werden als bisher.“ erläutert Ratsfrau und Mitglied im Jugendhilfeausschuss Stephanie Worms und ergänzt: „Wichtig ist auch, dass ausreichend Parkplätze eingeplant werden.“
  • Die Kindergärten „Traumland“ und „Bullerbü“ werden in den bisherigen Immobilien so lange weitergeführt, wie Bedarf in Alt-Willich besteht. Wenn die Altimmobilie „Bullerbü“ nicht mehr als Kindergarten benötigt wird, ist zu prüfen, ob ein Rückbau und die Umwandlung in Häuser für kinderreiche Familien möglich sind.
  • Die Kita „Villa Kunterbunt“ wird weitergeführt, bis die geplante neue Einrichtung in der „Wohnanlage Reinershof“ – frühestens im Jahr 2020 – fertiggestellt ist. Es soll geprüft werden, wie das Grundstück im Willicher Ortskern dann weiterentwickelt werden kann, beispielsweise für barrierefreien Wohnraum für junge, ältere und Menschen mit Behinderung. „Eine solche Planung wäre sozialpolitisch sinnvoll: Wir schaffen Wohnraum im Ortskern und wir stärken den Einzelhandel im Ortsteil“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Pakusch.