Gut zu wissen – Änderungen zum Januar 2018

Sparen Geld Gesetzesänderungen 2018

Das neue Jahr ist noch ganz frisch, aber auch dieses mal gilt: Neues Jahr – neues Glück. Zum Jahresbeginn gibt es erneut eine Vielzahl an gesetzlichen Änderungen, die es zu beachten gilt. Gute Nachricht für alle Verbraucher: es kann beim Thema Geld kräftig gespart werden.

Haftungsgrenze bei EC-Kartenmissbrauch sinkt
Bei einem Missbrauch der Bank- bzw Kreditkarte haften Kunden ab 13. Januar 2018 nur noch mit einem Betrag von 50 Euro, solange sie die Karte oder das Online-Konto nicht gesperrt haben. Bisher liegt die Haftungsgrenze für entstandene Schäden noch bei 150 Euro.

Zusatzbeiträge zur Krankenkassen sinken
Der Zusatzbeitrag sinkt im Durchschnitt aller Krankenkassen von 1,1 auf 1,0 Prozent des Bruttolohns. Die Summe kommt auf den festen Beitragssatz von 14,6 Prozent obendrauf, der je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt wird.

Die Hartz-IV-Sätze steigen
Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger steigt zum Jahreswechsel 2017/2018 um 7 Euro von 409 auf 416 Euro pro Monat. Bei Paaren gibt es künftig 374 Euro pro Person – immer sechs Euro mehr als bisher. Auch Kinder profitieren: die monatlichen Sätze steigen abhängig vom Alter um drei bis fünf Euro.

Eltern profitieren – Kindergeld wird erhöht
Der Gesetzgeber erhöht das monatliche Kindergeld erneut um zwei Euro. Für die ersten beiden Kinder gibt es nun jeweils 194 Euro pro Monat, beim 3. Kind sind es 200 Euro und bei jedem weiteren Kind sogar 225 Euro.

Neue Regelungen zum Mutterschutz
Auch Schülerinnen/Studentinnen können ab Januar 2018 Mutterschutz in Anspruch nehmen. Auch hier gilt eine sechswöchige Schutzfrist vor der Geburt, in der die werdende Mutter nicht mehr arbeiten muss, sowie ein achtwöchiges Beschäftigungsverbot nach der Entbindung. Es soll aber auch Ausnahmen geben, wenn die Betroffene das möchte. So soll es keine Arbeitsverbote mehr gegen den Willen der Schwangeren geben.

Beitragssatz für die Rentenversicherung sinken
Gut gefüllte Rentenkasse bewirken, dass der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung zum 1. Januar von 18,7 auf 18,6 Prozent sinkt. Bei einem monatlichen Bruttoverdienst von 3000 Euro winkt Arbeitnehmern somit eine Entlastung von immerhin 1,50 Euro.