Löschzug Schiefbahn trainiert technische Rettung aus Pkw

Am  Mittwochabend hatte der Löschzug Schiefbahn die Möglichkeit an insgesamt drei Pkw, allesamt Schrottfahrzeuge, seine Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der technischen Unfallrettung zu vertiefen und zu erweitern.

Eine Woche vorher hatte man sich im Rahmen eines theoretischen Unterrichtes das dazu nötige Wissen angeeignet und vertieft; für einige Kameraden waren Theorie und Praxis indes Neuland, da sie erst seit kurzen in der Feuerwehr aktiv dabei sind und dementsprechend auch noch nicht mit hydraulischen Rettungsgeräten gearbeitet haben.

Nachdem die drei Übungsstationen vorbereitet waren, teilten sich die 26 anwesenden Kameraden des Löschzuges Schiefbahn in drei Gruppen auf und bekamen jeweils ein Fahrzeug zugewiesen, an welchem die ersten Schritte vorgenommen wurden. Es gab einmal die Station „Pkw auf Räder“, die Station „Pkw auf Seite“ und die Station „Pkw auf Dach“.

In allen drei Fällen wurde davon ausgegangen, dass der Fahrzeugführer eingeklemmt ist und befreit werden muss.

Unter Anleitung zweier externer Ausbilder aus einer benachbarten Feuerwehr lernten die Feuerwehrkameraden dann den Umgang mit den technischen Gerätschaften und der entsprechenden Vorgehensweise zur schnellen aber auch schonenden Rettung aus dem Fahrzeug. Zwischendurch wurden die Stationen gewechselt, so dass jeder auch an den anderen Übungsstationen praktisch arbeiten konnte.

Nach rund dreieinhalb Stunden praktischer Ausbildung wurde dann in gemeinsamer Runde ein positives Resümee gezogen; der Aufwand hatte sich entsprechend gelohnt. Trotz aller gewonnen Erkenntnisse ist es unerlässlich, dieses komplexe Thema außer Acht zu lassen. Vielmehr ist aufgrund der gestiegenen Sicherheitsaspekte in den modernen Fahrzeugen (u.a. Vielzahl an Sicherheitseinrichtungen im Fahrzeuginneren, Elektroautos, Hybridantriebe usw.) eine ständige Aus- und Weiterbildung von Nöten. Dies nicht nur zur Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrkameraden, sondern auch zur Sicherheit unserer Mitbürger.