Maaßen begrüßt Umsetzung des Bürgerwillens

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Foto: L. Maaßen

2014 haben die Bürgerinnen und Bürger aus Alt-Willich und Wekeln über die Zukunft des Marktplatzes abgestimmt. Die Befragung ging damals auf einen SPD-Antrag zurück. Die Bürger hatten die Möglichkeit, zwischen einem autofreien oder einem Marktplatz mit Verkehr zu wählen. Von den rund 17.200 Willichern, die zur Abstimmung aufgerufen waren, sprach sich eine knappe Mehrheit von 52,6 Prozent für die Autofreiheit aus, 47,4 Prozent stimmten für einen Marktplatz mit Verkehr. Anschließend wurde mit den Planungen für eine Umgestaltung des Marktplatzes begonnen – ohne Autoverkehr.

Die SPD forderte 2015 die schnellstmögliche Umsetzung des Ergebnisses der Bürgerbefragung. Die Umgestaltung des Marktplatzes sowie die damalige Diskussion um die Kugelahornbäume hatten mit der Grundsatzentscheidung der Bürger nichts zu tun. „Politik hat sich an den Willen des Bürgers zu halten und sollte diesen, nach mehr als einem Jahr und unabhängig vom Ausgang eines möglichen Bürgerentscheides über die Bäume, schnellstmöglich umsetzen“, erklärte Maaßen vor drei Jahren. Mit den Stimmen von CDU und FDP wurde Maaßens Vorschlag, den Alt-Willicher Marktplatz zum Beginn der Osterferien 2016 autofrei zu machen und somit den Bürgerwillen nach anderthalb Jahren endlich umzusetzen, im Dezember 2015 abgelehnt.

Umso mehr begrüßt Maaßen jetzt, dass der Bürgerwille nun endlich nach vier Jahren umgesetzt wird. Ab dem 16. April ist der Marktplatz für den Autoverkehr gesperrt. „Zwar fahren dann noch schwere Baufahrzeuge durch unser Alt-Willicher Wohnzimmer, wer aber vier Jahre gewartet hat, übersteht jetzt auch noch die restliche Umbauzeit,“ so Maaßen.