Vakanz vorbei: Anrather Werbering mit neuem Vorstand

Anrather Werbering Vorstand 2018
Foto: privat

Über neue Ansprechpartner beim Anrather Werbering freut sich Willichs Citymanagerin Christel Holter: Der Anrather Werbering hat seit Dienstagabend eine neue Vorstandsbesetzung. Alle vorgeschlagenen Vertreter wurden einstimmig gewählt, so Holter, die sich „auf die gemeinsame Arbeit mit der kompletten Mannschaft des Anrather Werberings“ freut. Der Teamgedanke soll im Vordergrund stehen; als Vorsitzender steht Christof Grass an der Spitze, sein Stellvertreter ist Sascha Kain, weiter gehören als Beisitzer Anja Hasenbeck, Peter Küppers, Uwe Angenendt, Katja Hero und Heinrich Stevens dazu, außerdem Jürgen Bien als Schriftführer, Martina Westermann als Schatzmeisterin und Daniela Helten als ihre Stellvertreterin.

Hintergrund: Seit knapp zwei Jahren war die Position des ersten Vorsitzenden verwaist, die bis dahin Peter Küppers innegehabt hatte, der aus persönlichen Gründen nach vier Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl angetreten war. Sein Vize-Vorsitzende und Geschäftsführer des Werberings, Tom Helten, stand ebenfalls aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Unterstützung kam von außen: Handelsverband Kempen – Krefeld – Viersen, Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein sowie die Stadt organisierten einen Workshop durchgeführt, um künftige Ziele des Anrather Werberings zu definieren, Themen daraus abzuleiten und Aufgabenbereiche zuzuschneiden. Holter: „Auf dieser Basis wurden dann intensive Gespräche geführt und Mitstreiter gesucht, die bereits sind, Aufgabenbereiche im Werbering zu übernehmen.“

Der Anrather Werbering verfügt nunmehr über eine hochmotivierte Truppe von neun Personen, die zum 1. Januar 2018 formell ihre Arbeit aufnehmen wird – und die erste Arbeitssitzung ist bereits für den 2. Januar terminiert. Was Holter positiv nach vorn blicken lässt: „Die Herausforderungen für die Ortszentren und den stationären Handel sind immens: Zunahme des Onlinehandels, sinkende Konsumausgaben, rückläufige Fußgängerfrequenzen, steigende Leerstandsquoten, vermehrte Auflagen bei der Durchführung von Veranstaltungen – da braucht es einen starken Werbering, der als verbindendes Element im Ort wirklich etwas bewegen kann.“