4000 Euro für kranke Kinder: Benefiz-Turnier auf dem Duvenhof

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Heiner Cramer (Geschäftsführer Behle-Stiftung), Dr. Kristina Müller (Chefärztin Neuropädiatrie) und Otto Kappe (GC Duvenhof) – die Erwachsenen von links – mit jungen Patienten der St. Mauritius-Therapieklinik bei der Spenden-Übergabe.

Die Freude bei Organisatoren und Spendenempfängerin war groß: Das Benefiz-Turnier auf der Golfanlage Duvenhof (Stadtgrenze Meerbusch / Willich) hat eine Spende von € 4000,- für die Neuropädiatrie der St. Mauritius-Therapieklinik in Osterath gebracht.

Der Hintergrund

Die Stiftung „Jochen Behle Kinder- und Jugendhilfe“ hatte im Juni in Zusammenarbeit mit dem Osterather Otto Kappe (Mitglied GC Duvenhof) auf dem Duvenhof die „12. WIB-Golftrophy“ ausgerichtet – mit insgesamt 60 Spielern. Stiftungs-Geschäftsführer Heiner Cramer und Otto Kappe als Vertreter des GC Duvenhof brachten den Scheck jetzt zu Dr. Kristina Müller, Chefärztin der Neuropädiatrie. Die Spendensumme setzt sich aus den Startgeldern der Spieler und verschiedenen anderen Sponsorenleistungen zusammen.

Die Behle-Stiftung richtet ihre Turniere traditionell zugunsten einer örtlichen Einrichtung aus, die sich um Kinder und Jugendliche kümmert. Die Meerbuscher Klinik – ein Vorschlag Kappes – sei im Vorstand der Stiftung sofort auf Zustimmung gestoßen, so Cramer.

Dr. Kristina Müller freute sich darüber, dass Kappe die Therapieklinik vorgeschlagen hatte. „Wir brauchen immer wieder Spenden für Therapie-Mittel und -Geräte, die wir über das normale Klinikbudget nicht finanzieren können“, erklärte sie, wofür das Geld eingesetzt werde. Mit den Geräten könne eine Therapie-Situation für die Kinder und Jugendlichen angenehmer gestaltet werden: „Das Hirn lernt, wenn es von außen angeleitet wird. Unsere Aufgabe ist es, die Denkfunktionen bei Kindern wieder zu stimulieren.“ In der St. Mauritius-Therapieklinik werden unter anderem Kinder mit angeborenen neurologischen Problematiken behandelt, aber vielfach auch Kinder und Jugendliche, die bei einem Fahrrad- oder Autounfall eine Hirnverletzung erlitten haben, oder später erkrankt sind.