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60. städtische Defibrillator hängt beim Willicher Kinderschutzbund

von Willich erleben

Der 60. städtische Defibrillator ist jetzt an den Start gegangen – und nicht zufällig überreichten jetzt Bürgermeister Christian Pakusch und Christian Karpenkiel, „Defi“-Experte und unter anderem Brandschutzbeauftragter bei der Stadt, das 60. Gerät an den Willicher Kinderschutzbund in dessen Domizil in Anrath: Dieter Lambertz, stellvertretender Vorsitzender des Willicher Kinderschutzbundes, hatte das Ganze angeregt.

Lambertz hatte nämlich bei einem seiner Besuche im Anrather Areal des Kinderschutzbundes an der Neersener Straße (in dem ehemaligen Krankenhaus sind unter anderem der Second-Hand-Laden „Wühlmaus“ untergebracht, dort haben Treffen, Kursangebote wie Selbstbehauptungskurse, Marburger Konzentrationstraining, Pubertätskurse, Koch-/Backkurse, Babysitterkurse und viele andere, auch Senioren betreffende Aktivitäten des Willicher Kinderschutzbundes ihr Zuhause) den – Gott sei Dank schnell vorübergehenden – Schwächeanfall einer älteren Besucherin erlebt, die Spenden für den beliebten Laden vorbeibringen wollte.

Und bei dieser Gelegenheit fiel dem ehemaligen ehrenamtlichen Vize-Bürgermeister und Kommunalpolitiker auf, dass ein Defibrillator an dieser publikumsintensiven Stelle eine gute Sache sei. Seinen kurzen Draht zu Bürgermeister Christian Pakusch und zur Verwaltung nutzend, fragte Lamberts unverbindlich an. Damit stieß er bei Pakusch und bei Karpenkiel, der in der Verwaltung das Thema Defibrillatoren mit Verve betreibt, auf offene Ohren.
Jetzt also kam es zur offiziellen Übergabe des Geräts, das im Flur des Areals schnell und für jede helfende Hand gut zugänglich ist. Und damit auch alle häufig vor Ort tätigen Menschen im Fall des Falles genau wissen, wie man mit dem Gerät Leben retten kann, wird Karpenkiel kurzfristig eine Schulung und Einführung in Sachen „Defi“ geben, wie er zur Freude von Dieter Lambertz und Monika Schmitt, gemeinsam mit Regina Groner das nicht nur administrative Herz des Kinderschutzbundes in Anrath, versprochen hat.

„Es freut mich sehr, dass wir den 60. Defi hier platzieren konnten“, war dann auch Bürgermeister Christian Pakusch mit dem Standort bei der Übergabe sehr zufrieden – „da hat dann die an sich ja bedauernswerte Kreislaufschwäche der Seniorin, die am Anfang stand, ausnahmeweise einmal nachhaltig gute Folgen gehabt.“

Info: Ein Defibrillator kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden und verbessert damit die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung.  „Defis“ sind auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen und in Rettungsdienst-Fahrzeugen zu finden, aber auch immer häufiger in öffentlichen Gebäuden für die Anwendung durch medizinische Laien.

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