700. Bioland-NRW-Betrieb in Willich

Bingers-Bioland-Hof-Landwirtschaftministerin-NRW

Sie bereiten sich auf eine neue Arbeitsweise in ihrem Betrieb vor: NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser besuchte am Donnerstag den Hof der Familie Binger auf den Fellerhöfen. Andrea und Andreas Binger erhielten von ihr und Joachim Koop, dem Vorsitzenden des Verbandes Bioland NRW die Ernennungsurkunde zum 700. Bioland-Betrieb in NRW.

Das Ehepaar, das mit den Schwiegereltern Christine und Max Binger sowie mit seinen drei Kindern Felix, Ronja und Simon auf dem Göbelshof lebt, hat den landwirtschaftlichen Betrieb zum Stichtag 30. Juni auf biologischen Anbau umgestellt und sich dem Bioland-Verbund angeschlossen.

Damit beginnt für den Betrieb eine zweijährige Umstellungsphase, bis Boden und Erträge die Kriterien der Bio-Landwirtschaft erfüllen. Weil dies mit Kosten verbunden ist, gibt es für Betriebe, die „auf Bio“ umstellen möchten, Förderprogramme des Landwirtschaftsministeriums sowie Beratungsangebote der Öko-Verbände.

„Bio-Landwirtschaft war der logische Schritt“, sagt Andreas Binger, „wir legen schon lange Wert darauf, möglichst nachhaltig zu wirtschaften, jetzt sind wir den nächsten Schritt gegangen“.

Ministerin Heinen-Esser zeigte sich sehr interessiert an dem Projekt und bat darum, in Abständen über den Umstellungsprozess informiert zu werden, um aus erster Hand zu erfahren, ob und wo es Probleme gibt. Von diesen Erfahrungen könne man in der Arbeit im Landwirtschaftsministerium profitieren, so Heinen-Esser.