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Das Bedauern ist auch auf Seiten des neuen Bürgermeisters Christian Pakusch groß: Die Stadt hat am Dienstag die Genehmigung für die Durchführung eines St. Martinzuges (Zug bestehend aus einem St. Martin auf einem Pferd, Pkw mit Beschallungsanlage und einer Polizeibegleitung) für Donnerstag, 5. November, zurückgezogen. Schon am Vormittag hatte Pakusch den Veranstalter, den Deutsch-Lettischen-Freundes-Kreis (DLFK) Neersen, persönlich darüber informiert.

Hintergrund ist die geänderte Rechtsgrundlage: Die Genehmigung war erteilt worden, dann kam die neue Coronaschutzverordnung mit strengeren Auflagen – und nach der ist der Umzug nicht mehr genehmigungsfähig.

Pakusch: „Ganz ehrlich: Ich hätte auch gerne eine andere Entscheidung getroffen und hatte mich auch als Neersener schon sehr auf Martinsmusik und die entsprechende Atmosphäre gefreut – aber die Infektionslage und vor allem die rechtliche Situation lassen keine andere Entscheidung zu.“

Pakusch hofft auf das Verständnis aller, die sich wie er auf den kleinen Umzug gefreut hätten: „Das sind harte Zeiten für alle, aber gemeinsam kommen wir bestimmt da durch – und freuen uns dann alle umso mehr auf schöne, gemeinsame Feste in den Zeiten nach der Pandemie. Bleiben Sie bis dahin alle gesund!“