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Willich bekommt eine neue Sirene, mit der bisher unerreichte Bereiche am Siemensring sowie ein Teil vom Gewerbegebiet Münchheide und der westliche Teil der Wohnbebauung von Willich künftig abgedeckt werden sollen: Damit kann, so Benjamin Rutz vom Team Feuer- und Zivilschutz des Geschäftsbereich Personenstand und Ordnung, „die Erreichbarkeit durch Warnsignale deutlich verbessert werden.“

Installiert wird das neue Stück am nächsten Dienstag, 28. September, als freistehende Mastanlage an der Anrather Straße in Willich, konkret am dortigen Regenrückhaltebecken. Die Anlage ist übrigens autark über Solarstrom versorgt und verfügt über eine batteriegepufferte Notstromversorgung, was also die Funktion bei einem flächendeckenden Stromausfall sicherstellt.

Zur Standortwahl am Regenrückhaltebecken und zum Aufbau als Mastanlage kam es, weil es aus baulichen Gründen nicht möglich war, die Sirene, zum Beispiel Gelände des benachbarten Bauhofs oder einer anderen städtischen Liegenschaft in der Nähe zu errichten, erläutert Rutz.

Zur Funktionskontrolle können im Laufe des Tages am 28. September Sirenensignale zu hören sein – dies ist dann zur Funktionsprobe, Abnahme und Inbetriebnahme der neuen Anlage unvermeidbar. Am darauffolgenden Samstag, 2. Oktober, wird dann der monatliche Probealarm aller Sirenen im Stadtgebiet um 12 Uhr durch die Kreisleitstelle Viersen ausgelöst.