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ASV Willich: Königspaar besucht Hospiz in Krefeld

von Willich erleben
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„Wir wollten ein Signal setzen und auf das Thema aufmerksam machen“ – der amtierende Schützenkönig des ASV Willich, Markus II. Jürgen und Königin Silvia III. Caris, waren kurz vor Beginn des Schützenfestes noch zu einem besonderen Termin gefahren: Sie besuchten Alexander Henes, den Leiter des Hospiz am Blumenplatz in Krefeld.

Der Hintergrund: Anlässlich des Beginns seines Königsjahres in 2019 hatte das Königspaar seine Gäste um Spenden für die Hospize in Krefeld und Kaarst gebeten – und bei jeder Einrichtung waren knapp 900 Euro als Spenden eingegangen. Die Idee war bei beiden aufgekommen, als sie Todesfälle in der eigenen Familie und im Freundeskreis erlebt hatten.

Alexander Henes stellte den Besuchern die Hospiz-Arbeit mit ihren Idealen vor: „Bei uns geht es immer und nur um den Menschen und die Schwere seiner Erkrankung.“ Die Hospiz-Arbeit werde zu 95 Prozent von den Krankenkassen und Pflegekassen refinanziert, den Rest sowie alle zusätzlichen Angebote müssten über Spenden finanziert werden. „Wir möchten die letzte Zeit, die ein Mensch auf dieser Welt verbringt, sinnvoll und friedlich gestalten. Dazu gehören etwa Entspannungsangebote über Musik- und Aromatherapie oder Gespräche mit einer Psychologin, um Lebensereignisse oder schwere Konflikte zu verarbeiten“, so Henes. Es könne aber auch sein, dass ein Gast noch einen letzten Wunsch hat, den das Team zu erfüllen versuche: „Wir hatten einen Gast, der sich noch von seinen Freunden im Schrebergarten verabschieden wollte, sich aber die Fahrt nicht leisten konnte. Auch dafür setzen wir Spenden wie Ihre ein“.

Er erzählte den Besuchern auch, wie die Unterstützung der Hospiz-Arbeit über den vor zwei Jahren gegründeten „Verein der Freunde und Förderer der Hospiz Stiftung“ funktioniere. „Den Mitgliedsbeitrag von 30 Euro im Jahr verwendet der Verein zum Beispiel für die Finanzierung der Musiktherapie, die bei uns sehr große Erfolge hat“, so Henes. Das Thema berührte besonders die Königin, die sich wünschte, dass der Verein und seine Möglichkeiten besser bekannt werde.

Zum Abschluss besichtigte das ASV-Königspaar die Bereiche, die trotz der Corona-Schutzmaßnahmen auch für Besucher zugänglich sind: Den Hospiz-Garten mit den Erinnerungssteinen für die verstorbenen Gäste, den neu gestalteten „Raum der Stille“ für Gespräche etwa der Seelsorge mit Gästen und Angehörigen oder die Hospiz-Kapelle, aus der Konzerte oder Lesungen in die Zimmer der Gäste übertragen werden. „Wir sind jetzt umso sicherer, dass wir den richtigen Spendenzweck für unser Königsjahr gewählt haben“, meinten Markus II. und Silvia III. zum Abschluss des Besuchs.

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