Malerei und Plastik: Ausstellung mit Werken von Coskun Demirok & Secil Erel

Ausstellung Schloss Neersen

In der nächsten Ausstellung in der Galerie Schloss Neersen vom 29. Januar bis zum 26. Februar (Vernissage: Sonntag, 29. Januar, 11 Uhr) begegnen sich und den Besuchern zwei türkische Künstler: Secil Erel und Coskun Demirok. Beide beschäftigen sich mit der Frage, was Kunst, insbesondere aber Malerei, heute bedeuten kann. Interessanterweise beziehen sich beide auf Architektur, wenn sie malerische Räume entwickeln oder in Form von Plastik und Installation in den dreidimensionalen Raum vordringen.  Coskun Demirok lebt und arbeitet seit den 70er Jahren in Düsseldorf lebt, ist Architekt und Künstler. In seiner ganz auf die graphischen Elemente Linie und Grund reduzierten Malerei schafft er Bilderreihen, die wenig erzählerisch dafür mehr konzeptueller Natur sind. Mit Pinsel oder Latte bringt er Farbe in Strichen auf die Leinwand. Es entstehen Formationen, die, obwohl abstrakt angelegt, an architektonische Räume denken lassen.

Die Künstlerin Secil Erel, die in Istanbul lebt und arbeitet,  sagt von sich, dass sie nach dem Sein in Ort, Raum und Zeit forscht. So entwirft sie fiktive Räume und deute neue Architektursysteme in sich überlappen malerischen Schichten an. Ihre Malerei sucht die Grenzen der Leinwand, der Wände, der Decken und manchmal sogar der Böden auszuweiten.