Bäcker helfen Bäckern: Unser diesem Motto verkaufen zahlreiche Bäckereien aus der Region jetzt ein „Flut-Brot“, um in Not geratene Kollegen zu unterstützen.

„Für viele unserer Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Gebieten nimmt die Hochwasserkatastrophe existenzbedrohende Ausmaße an. Hier möchten wir Bäcker schnell und unbürokratisch helfen“, erläutert Rudolf Weißert, Obermeister der Niederrheinischen Bäcker-Innung Krefeld-Viersen-Neuss. Wer mitmacht, wählt ein Brot aus seinem Sortiment aus und macht es für die kommenden Wochen zum „Flut-Brot“. Für jedes verkaufte Flut-Brot geht ein Euro an den Karl-Grüßer-Unterstützungsverein des Deutschen Bäckerhandwerks.

Mit den Spenden erhalten Bäckereien, die von der Hochwasserkatastrophe besonders betroffen sind, rasche Nothilfe. „Damit erhöhen wir die Chance auf das Überleben von Betrieben und die Sicherung von Arbeitsplätzen – ganz abgesehen davon, dass mit der Rettung von Bäckereibetrieben auch die regionale Versorgung weiterhin aufrechterhalten bleiben kann“, sagt Rudolf Weißert. Nach den Erfahrungen der letzten Monate und der Pandemie sei dies wichtiger denn je.

Bereits jetzt macht eine Reihe von Innungs-Bäckereibetrieben aus der Region bei der Gemeinschaftsaktion mit und backt ein „Flut-Brot“. Dabei sind die Bäckereien Bölte, van Densen und Steeg (alle Tönisvorst), Bäckerei Greiß (Willich), die Bäckereien Stinges und Lehnen (beide Brüggen), Café Poeth (Kempen-St. Hubert), das Grefrather Backstübchen, Bäckerei Weißert (Krefeld) sowie die Bäckereien Spitz (Grevenbroich), Soumagne und Puppe (beide Neuss).

Die Bäckerei Gruyters aus Krefeld mit zahlreichen Filialen hat bereits eine eigene Spendenaktion mit einer karitativen Organisation gestartet.