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Barrierearm bis barrierefrei: Spatenstich auf dem Toholt-Gelände an der Bahnstraße

von Willich erleben
Spatenstich_Toholtgelände_Willich_Juli_2022

Nach dem Abriss wird jetzt gebaut – Willichs Bürgermeister Christian Pakusch machte am Montag (4. Juli) den ersten Spatenstich für das Projekt „Welcome home Willich“ auf dem früheren Toholt-Gelände.

Auf dem Gelände an der Ecke Bahn- und Moltkestraße baut der Projektinitiator LAROCCA Capital Management GmbH aus Gilching bei München ein reines Wohngebäude – 20 Wohnungen, alle mindestens barrierearm und jeweils eine Wohnung pro Geschoss barrierefrei. „Ich bin sehr froh, dass an dieser Stelle in unserer Stadt wieder eine Belebung erfolgt. Der Leerstand der früheren Gaststätte war kein gutes Signal für das Gebiet. Jetzt wird es aufgewertet und wir gewinnen dringend benötigten Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger“, meint Christian Pakusch.

Die ersten Überlegungen für das Projekt haben 2019 begonnen. Ende 2020 hatte das Immobilienbüro Stennes den Verkauf an das Unternehmen in Süddeutschland vermittelt. Im August 2021 wurde der Bauantrag bei der Stadt Willich gestellt, die Baugenehmigung liegt nach intensiven Absprachen mit der Stadt seit März 2022 vor. „Wir haben mit Stadt und Bauamt ein ansprechendes Gestaltungskonzept für das Gebäude an dieser exponierten Stelle entwickelt. An der Frontseite erhält die Fassade eine Klinkeroptik, so fügt sich das Gebäude in das Stadtbild ein und erfüllt zugleich einen hohen Energie-/Nachhaltigkeitsstandard. Ebenso wird das Gelände mit hohem architektonischem Gebäudestandard wieder belebt“, so Michael Schröder, der das Projekt bei LAROCCA Capital Management betreut.

„Als Eckgebäude ist das neue Haus auch gleichzeitig ein ansprechendes Entree in die Moltke-Straße. Es ist ja bekannt, dass wir als Stadt im weiteren Verlauf dieser Straße auch noch aktiv werden möchten“, so Christian Pakusch.

Der Abriss des veralteten Toholt-Gebäudes und die Vorbereitungen für den Neubau haben Ende März begonnen. Die Willicher Maklerinnen Rosi Stennes und Tochter Angela Simonis sind weiterhin für die Vermarktung der Wohnungen zuständig – und haben die ersten Notartermine für Verkaufsverträge bereits abgewickelt. „Wir haben zuerst Anfragen aus Willich bearbeitet. Mitte Juni haben wir das Projekt auch in den großen Immobilienportalen bekannt gemacht“, schildern beide.

Das Neubau-Projekt in Zahlen:

Das Grundstück hat eine Fläche von rund 2600 m². In einem dreigeschossigen Wohngebäude sollen 20 Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 45 und 108 m² entstehen – eine Wohnfläche von insgesamt 1608 m². In einer Tiefgarage werden 29 Stellplätze gebaut, hier ist auch Platz für E-Bike-Ladesäulen vorgesehen. Pro Wohnung gibt es einen Abstellraum, rückwärtig verfügen die Wohnungen in den Obergeschossen über Balkone, und die Wohnungen im Erdgeschoss über Terrassen mit Südausrichtung. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die Moltkestraße. Das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut.

Das Projekt wird gemäß eines „KfW 55 EE“-Standards energieeffizient gebaut und wird diesen erfüllen. „Dies bedeutet, dass der Energiebedarf nicht aus fossilen Brennstoffen (z.B.) Gas gedeckt wird, was wir insbesondere in der aktuellen Zeit als einen großen Vorteil für zukünftige Käufer ansehen“, so Michael Schröder. Vorgesehen für die Energieversorgung ist ein Mix aus einer Luft- Wärme-Pumpe sowie einer Photovoltaik Anlage. Ein bedeutender Vorteil des KFW 55 EE Standards sind die niedrigen Betriebs-/Nebenkosten für zukünftige Eigentümer/Mieter.

Das Konzept der Landschaftsarchitektur sieht im Hofbereich des Hauses die Unterbringung von Fahrradstellplätzen, sowie ein 100 m² großen Spielbereich mit angrenzender Gemeinschaftsfläche für die Kinder der künftigen Eigentümer vor. Der Gebäudekörper wird nicht höher als 11 und nicht tiefer als 12 Meter, Nachbargebäude sind bis 11,9 Meter hoch. Damit passt sich das neue Gebäude städtebaulich in die Strukturen der umliegenden Bebauung ein und wirkt nicht überdimensioniert. Auch optisch soll sich das Gebäude durch eine Fassade in Klinker-Optik in die Umgebung einfügen. „Die Abstimmungen mit den Nachbarn sind sehr gut verlaufen, man strebt auch weiterhin einen guten Dialog an“, so Michael Schröder, einer der LAROCCA-Geschäftsführer.

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