„Batnight in Willich“ – und das hat dann nichts mit Kino oder maskiertem Superheld zu tun, wohl aber mit Fledermäusen: Stadt Willich und NABU greifen das Thema „Batnight“ auf und veranstalten zur 23. internationalen Fledermausnacht am 24. August eine Fledermauswanderung durch den Schlosspark und die angrenzende Bereiche in Neersen.
Mit der abendlichen Dämmerung geht es los, die Fledermäuse segeln scheinbar lautlos am Himmel und jagen nach Insekten. Apropos lautlos: Bei der Wanderung kann man die nächtlichen Jäger mittels sogenannter Bat-Detektoren belauschen und außerdem Zeuge der akrobatischen Flugkünste der Tierchen werden. Außerdem erfährt man Wissenswertes über unsere heimischen Fledermausarten von Manuela Menn, die die Fledermausambulanz im Kreis Viersen betreibt.
25 Fledermausarten gibt es in Deutschland, alle ernähren sich nur von Insekten. Der dramatische Insektenrückgang wirkt sich daher auch sehr negativ auf die Fledermausbestände aus. Neben dem Nahrungsmangel leiden Fledermäuse sehr stark unter Wohnungsnot. Durch die Sanierung alter Gebäude und das Absterben von alten Bäumen mit Baumhöhlen finden Fledermäuse immer weniger Unterschlupf. Udo Hormes, Umweltexperte der Willicher Stadtverwaltung: „Die NABU-Fledermausfreunde zeigen Ihnen, was jeder Einzelne für den Schutz der Tiere tun kann.“
Treffpunkt ist vor dem Eingang des Technischen Rathauses (Rothweg 2) am Samstag, 24. August, um 19.30 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos, jedoch auf 40 Teilnehmer begrenzt. Also kann man sich per E-Mail unter udo.hormes@stadt-willich.de oder telefonisch (0 21 56 – 949 262) verbindlich anmelden – oder man kommt spontan auf eigenes Risiko, dass ausgebucht ist, zur Veranstaltung. Die Veranstaltung findet bei Regen, Sturm oder Unwetter nicht statt.