Friedhof Grabsteine

Die Verunsicherung wegen der Bestimmungen und Einschränkungen in Zusammenhang mit der Corona-Krise ist überall zu spüren – nun haben auch Pfarrer und Bestatter die Stadt gebeten, auf die geltenden Regelungen im nun wahrlich sensiblen Bereich Bestattung noch einmal explizit hinzuweisen.

Demnach sind also „Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis zulässig, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden.“

Zur Festlegung des engsten Familienkreises können die „Ausnahmevoraussetzungen für Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit“ herangezogen werden. Ausgenommen sind demnach

  1. Verwandte in gerader Linie,
  2. Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen,
  3. die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen

Jedenfalls ist die Teilnahme ausschließlich auf den engsten Familienkreis zu beschränken und die allgemeingültigen Empfehlungen (unter anderem Risikogruppen besonders schützen, Reisen mit Übernachtungen vermeiden) müssen auch hier beachtet werden. Auch die Zahl der Dienstleister ist bei den Bestattungen auf ein Mindestmaß zu begrenzen.

In Würdigung der Gesamtsituation sollten nach Einschätzung der Friedhofsverwaltung bei einer Trauerfeier insgesamt nicht mehr als zehn Personen versammelt sein. Beerdigungen und Trauerfeiern im eigentlichen Sinne müssen in dieser Situation zeitlich auseinander fallen, da weder Friedhofskapellen noch gastronomische  Räumlichkeiten derzeit für Feiern zur Verfügung stehen.