Behle-Stiftung sammelt beim Duvenhof-Turnier Spenden für Therapieklinik

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Jochen Behle (mi.), Otto Kappe (li.) und Frank Erbacht (re., beide GC Duvenhof) freuen sich über ein gelungenes Benefiz-Turnier auf der Golfanlage Duvenhof. Foto: Kürsat Köroglu / Jochen Behle-Stiftung

Der Ruf „Wo ist Behle?“ ist ja in der Sport-Berichterstattung legendär – eine mögliche Antwort lautete jetzt: Behle ist…auf der Golfanlage Duvenhof an der Stadtgrenze Meerbusch / Willich.

Der Hintergrund: Die Stiftung „Jochen Behle Kinder-und Jugendhilfe“ hatte dort zur „12. WIB-Golftrophy“ über den 18-Loch-Platz eingeladen – in Zusammenarbeit mit dem Osterather Otto Kappe, Mitglied im GC Duvenhof. Es war das erste Turnier der Stiftung auf dem Duvenhof, schilderte Stiftungs-Geschäftsführer Heiner Cramer: „Otto Kappe und einige Stiftungsmitglieder haben uns bei einem anderen Benefiz-Turnier der Stiftung im Raum Lippstadt kennen gelernt und dabei ist die Idee entstanden, hier zu spielen. Wir haben uns gefreut auch einmal in einer anderen Region als Stiftung tätig sein zu können“.

Nach der Ausschreibung des Turniers unter den Stiftungsmitgliedern, im GC Duvenhof und in einigen anderen Clubs fanden sich insgesamt 60 Spieler, die in 15 Flights (Vierergruppen) starteten und im Modus „2er Scramble“ die 18 Loch-Anlage des Duvenhof spielten. Bei der Organisation arbeiteten die Clubmitglieder und die Stiftungsmitglieder eng zusammen und stellten einen gelungenen Tg auf die Beine. Er freue sich über diese Turnier-Möglichkeit, meinte Jochen Behle, der selber seit rund 15 Jahren Golf spielt: „Ich habe selten eine so gepflegte Anlage gesehen. Auch das Drumherum hier stimmt!“ Sieger wurde das Team Marekt Borgstadt (GC Wümme) / Dr. Markus Sugg (GC Elfrather Mühle), Behle belegte Platz 13.

Die wirklichen Sieger sind aber Kinder, die in der Neuropädiatrie der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch behandelt werden: Traditionell richtet die Behle-Stiftung die Turniere zugunsten einer Einrichtung in der Region aus, die sich um Kinder und Jugendliche kümmert. Die Meerbuscher Klinik – ein Vorschlag Kappes – sei im Vorstand der Stiftung sofort auf Zustimmung gestoßen, so Cramer. Den Erlös der Trophy auf dem Duvenhof – es wurden die Startgelder und verschiedene andere Sponsoren-Leistungen gespendet – werden Jochen Behle und Otto Kappe in den nächsten Wochen nach der die Neuropädiatrie übergeben. Kappe sah den Tag auch in anderer Hinsicht positiv: „Für den Duvenhof und den Club ist so ein Turnier eine Möglichkeit, sich bekannt zu machen, die mit Geld nicht aufzuwiegen ist. Außerdem hat es einen riesigen Spaß gemacht, diese Trophy auf die Beine zu stellen.“

Die Jochen Behle-Stiftung wurde 2005 gegründet. Behle, der damals noch Bundestrainer im Ski-Langlauf war, hatte einen Bericht über die Zahl der Kinder gesehen, die allein in Berlin unterhalb der Armutsgrenze leben. „Da wollten wir aktiv werden und haben mit sieben Leuten den Verein gegründet“, so Cramer. Seither hat die Stiftung mehr als € 200 000,- an Geld- und Sachspenden weitergeleitet.

Infos auf www.jochen-behle-stiftung.de