Sven Holland-Moritz und Marius Hermanns mit Trainer Lars Wegmann. Foto: Wolfgang Topel

Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den sechsten Platz, qualifizieren sich die Schiefbahner Marius Hermanns und Sven Holland-Moritz zur Deutschen Meisterschaft im Hallenradsport. Am letzten Spieltag der aufregende Bundesliga-Saison reichte ein Sieg in vier Spielen für den erträumten fünften Rang.

„Es war wie immer unheimlich knapp und spannend bei uns“, berichtet Marius Hermanns. „Ich war sehr aufgeregt, da wir noch nie so gute Chancen hatten wie dieses Jahr.“ In der Saison lieferten die Schiefbahner auf allen Spieltagen ab und konnten immer mit Punkten nach Hause gehen.

Pech für den Einen Glück für den Anderen

Das Highlight war der Heimspieltag auf dem Hermanns und Holland-Moritz ungeschlagen in vier Spielen acht Punkte einfuhren. Beim letzten Spieltag mussten die „Blitzer“ als direkter Verfolger von Iserlohn, nur ein Spiel mehr gewinnen, als die Sportskameraden aus Nordrheinwestfahlen.

Pech für den Einen Glück für den Anderen: Die Iserlohner konnten kein Spiel für sich entscheiden, die „Blitzer“ holten in der letzten Begegnung ihre wichtigen drei Punkte. Mit nur einem Punkt Vorsprung, ziehen sie auf Tabellenplatz 5 vor. Das Mittelfeld der Tabelle ist sehr eng: Nur zwei Siege trennen den fünften und den neunten Platz.

„Ich bin super glücklich, dass wir uns da durchgekämpft und endlich unser großes Ziel erreicht haben“, schildert Holland-Moritz. Hermanns ergänzt: „Nach fünf Jahren erste Bundesliga, können wir uns endlich zu den fünf besten Teams Deutschlands zählen.“ Die Deutsche Meisterschaft im Hallenradsport findet Ende Oktober in Moers statt. „Ich hoffe auf gute Stimmung in der Schiefbahner Kurve“, sagt Hermanns voller Vorfreude. Bis zur DM gönnen sich die „Blitzer“ eine kurze Verschnaufpause, bevor es in einigen Wochen mit dem harten Training weiter geht.