Bürgerbeteiligung: Umgestaltung des Kurt-Schumacher-Parks in Schiefbahn

Plakat-Schiefbahn-mach-mit-2018

Einbringen, Mitmachen, die Zukunft vor der Tür mitgestalten: das Netzwerk Schiefbahn möchte in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung im Rahmen der Quartiersentwicklung ein Konzept für die Umgestaltung des Kurt-Schumacher-Parks in Schiefbahn mit interessierten Akteuren vor Ort erarbeiten.

Warum eine Umgestaltung? Zum einen gibt es einen politischen Beschluss zur Erstellung eines Parkkonzeptes für ganz Willich, – und der Kurt-Schumacher-Park wäre als einer der drei zu konzipierenden Parks kurzfristig zu realisieren. Außerdem, gibt es jede Menge Anregungen und Wünsche von Bürgern, die im Quartiersbüro zum Park eingegangen sind.

Also lädt das Quartiersbüro Schiefbahn (Trägerschaft Caritasverband) im November an zwei Terminen zur Bürgerbeteiligung ein: Bürger aller Altersgruppen sollen so die Chance bekommen, ihre Wünsche für die Neugestaltung Parks zu äußern. Die ehemalige Friedhofsfläche bietet schon jetzt einige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: So wird hier unter anderem häufig Boule gespielt, und auch die angegliederte Gastronomie mit Außenbereichsflächen bietet Potenzial zur Aufwertung des Parks. „Trotzdem gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, den Kurt-Schumacher-Park zu beleben und offener zu gestalten. Sei es ein Outdoor-Fitness-Parcours, ein Volleyballfeld oder zusätzliche Spielgeräte – der Fantasie sollen keine Grenzen gesetzt werden“, ermuntert Daniela Wothe vom Quartiersbüro die Bürger.

Erster Termin in Sachen Beteiligung ist der 4. November. An diesem Donnerstag werden neben Daniele Wothe vom Quartiersbüro Fritz Friedrich und Alina Klein vom Geschäftsbereich Stadtplanung mit einem Stand des Quartiersbüros ab 13 Uhr auf dem Herbstmarkt in Schiefbahn vertreten sein: Chance für die Bürger, Anregungen und Wünsche für die Umgestaltung in schriftlicher oder zeichnerischer Form einzubringen.

Der zweite Termin findet am 13. November ab 18 Uhr in der Kulturhalle: Nach ein paar einleitenden Worten und einem virtuellen Parkrundgang haben die Bürger dann auch hier die Möglichkeit alleine, zu zweit oder in Kleingruppen ihre Wünsche und Anregungen auf Plänen zu Papier zu bringen.

Übrigens stehen bis zum 31.Dezember außerdem „Wunschboxen“ an verschiedenen Standorten in Schiefbahn: In der Begegnungsstätte (Hochstraße 67), Im „Glückspilz“ (Hochstraße 52) und in der Linden-Apotheke (Hochstraße 26) können jederzeit Wünsche eingereicht werden.

Bis Ende Dezember soll die Auswertung der Wünsche abgeschlossen sein; danach geht es dann Anfang 2019 im Rahmen von ein oder mehreren Workshops in die eigentliche Konzepterstellung mit Beteiligung der Bürger erfolgen kann.