Bürgermeister empfängt Sternsinger im Schloss Neersen

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Schon traditionellen Charakter hat der Empfang der Sternsinger aus den vier Gemeinden St. Hubertus Schiefbahn, St. Johannes Anrath, St. Katharina Willich und Maria Empfängnis Neersen im Schloss, und so waren auch am Freitag wieder Vertreter der Sternsinger bei Bürgermeister Josef Heyes zu Gast. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ steht als Leitspruch über der 59. Aktion Dreikönigssingen, und damit wird der Klimawandel in den Mittelpunkt der 59. Aktion gerückt, woran Heyes, der den Mädchen und Jungen für ihren Einsatz ausdrücklich dankte, in einer kurzen Ansprache erinnerte.

In allen 27 deutschen Bistümern ziehen wieder Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür und machen unter anderem darauf aufmerksam, wie sehr der Klimawandel das Leben von Menschen in aller Welt bedroht und wie gerade Menschen in den Industrieländern durch ihren sorglosen Umgang mit den natürlichen Ressourcen die Zukunft von Kindern in der Einen Welt bedrohen, woran auch Willichs Bürgermeister abhob. In der zurückliegenden Aktion hatten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn 2016 rund 46,2 Millionen Euro gesammelt: Rund 300.000 Sternsinger waren mit 90.000 Begleitenden in 10.282 Pfarrgemeinden unterwegs und erzielten damit das zweithöchste Ergebnis seit dem Start ihrer Aktion 1959.

Mit den gesammelten Spenden können die Sternsinger mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen.
Gemeinsam wurde im Schlossflur (auch Dezernenten und Geschäftsbereichsleiter waren zum Besuch der Sternsinger gekommen) der „Stern über Bethlehem“ angestimmt, dann für die Aktion gespendet, und schließlich wurde traditionell der Segensgruß „20 * + C + M + B + 17“ an die Uhr im Bürgermeister-Büro geklebt: eine Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ (= „Christus segne dieses Haus“). Die Inschrift soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen.
Schließlich stärkte Heyes die Sternsinger noch mit einem Getränk und kleinen Süßigkeiten und entließ die muntere Truppe mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Aktion.