Bürgermeister Heyes besucht Düsseldorfer Fujifilm Europe GmbH

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Foto: Stadt Willich

Netter Empfang in der Düsseldorfer Firmenzentrale: Bürgermeister Josef Heyes besuchte mit Wirtschaftsförderer Christian Hehnen und Pressesprecher Michael Pluschke in dieser Woche die Zentrale der Fujifilm Europe GmbH in Düsseldorf. Der Global Player ist auch mit einer Niederlassung (Imaging Products & Solutions und dem Endoskopie Service Center) am Willicher Siemensring vertreten. Hintergrund der Visite: Im September bereist diese dreiköpfige städtische Delegation Japan, und dort stehen dann unter anderem auch die Besuche einiger Firmen aus dem Land der aufgehenden Sonne an, die auch in Willich vertreten sind. 31 japanische Firmen haben aktuell eine Dependance in den Willicher Gewerbegebieten.

Lange History zwischen Willich und Japan

Die Visite in Düsseldorf diente also der Vertiefung der Kontakte und der Vorbereitung des Besuchs in Fernost – und President und Managing Director Masato Yamamoto, nach zwölf Jahren in New York noch „frisch“ in Düsseldorf und an der Spitze der Fujifilm Europe, nahm sich persönlich Zeit, Bürgermeister Heyes zu empfangen. Ebenfalls begrüßten Peter Struik (Executive Director), Hiroaki Shimosaka (Senior Vice President), Takakazu Sakashita (Vice Predsident) und Martin Stade, Leiter der Kommunikationsabteilung, das Willicher Trio.

Heyses erläuterte der japanischen Geschäftsführung zunächst Geschichte und Besonderheiten der engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den vielen in Willich ansässigen japanischen Firmen. Yamamoto seinerseits machte die aktuelle Situation des japanischen Konzerns in einem sich immer schneller wandelnden globalen Markt mit diversen Chancen und Herausforderungen deutlich; Flexibilität, das Voraussehen von Trends und die schnelle Reaktion auf die Wünsche des Kunden seien heute grundlegende Voraussetzung, wenn man der herausragenden Stellung in den verschiedenen Feldern, auf denen Fujifilm tätig ist, gerecht werden wolle. Außerdem gelte es, auch im Konzern Synergien zu erkennen und Chancen der Zusammenarbeit zu nutzen. Die in den 30er Jahren gegründete Firma ist ja neben dem allgemein geläufigen „Foto“-Bereich mit allen heute dazugehörenden Komponenten beispielsweise auch in Sachen Minilabs, medizinischen- und grafischen Systemen sowie optischen Systemen im industriellen Einsatz erfolgreich unterwegs.

Besuch das Wonder Photo Shops

Den Abschluss des informativen Besuches bildete schließlich ein Besuch des „Wonder Photo Shops“ im Showroom des Unternehmens: Bei dem Shop-System handelt es sich um Einzelhandelsflächen, auf denen Verbraucher ihre Kreativität mit digitalen oder analogen Bildern umsetzen können: Ein großes Angebot an Produkten und Dienstleistungen bietet dem Kunden die Chance, in entspannter, kommunikativer und vor allem kreativer Atmosphäre mehr Spaß mit und an Fotos Spaß zu haben. Das Konzept richtet sich in erster Linie an die Smartphone Generation: Die nämlich ist mit ausgedruckten Fotos nicht wirklich vertraut, bekommt hier aber die Chance, Fantasie und Kreativität in Sachen Fotos auszuleben, Fotoprodukte und -geschenke zu erstellen. Der Shop stellt Fachwissen, aber eben auch handwerkliches Material und Potential. Zum Beispiel gibt es für Besucher eine Fläche für scrapbooking. Kunden können aber auch ihre eigenen Fotogeschenke, Fotobücher und auch kreative und vor allem personalisierte Wandbilder gestalten. Schwerpunkt also auf Personalisierung, auf individuelle Kundenwünsche – und das Konzept ist erfolgreich: Seit der erste Shop im Jahr 2014 in Tokyo eröffnet wurde, folgten weltweit mehr als 50, unter anderem in New York, Shanghai oder Barcelona, Prag, Paris, Dublin, Moskau und Köln. Apropos: In Europa gibt es aktuell 35 Shops, aber auch hier stehen die Zeichen auf Expansion: Ende 2019, so Yamamoto, sollen mehr als 100 Shops am Start sein.