Die Willicher CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass für alle Personengruppen auskömmlicher Wohnraum in der Stadt Willich zur Verfügung steht. Auf Initiative der Union hat der Planungsausschuss die Verwaltung beauftragt, den Masterplan Wohnen fortzuschreiben und dies unter besonderer Berücksichtigung des Wohnbedarfes von Frauen und älteren Bürgern.

Ratsfrau Sonja Fucken-Kurzawa, die den Antrag in der Willicher CDU-Fraktion angeregt hatte, sagt: „Heutzutage besteht der Grundsatz, dass wir solange wie möglich zuhause wohnen wollen. Die Zeit in einem Pflegeheim beträgt zur Zeit ca. 7 Wochen. Oft werden die Eltern durch ihre Kinder unterstützt. Künftig sind aber viele ältere Menschen kinderlos. Diese Personen sind auf andere Hilfe angewiesen. Insoweit bestehen erhebliche Herausforderungen bei der Wohnraumplanung und Wohnraumförderung, denen wir in Willich früh begegnen wollen.“

Die Fortschreibung des Masterplanes soll insbesondere unter den Aspekten erfolgen, dass kein Bürger vom Wohnraum in der Stadt Willich ausgeschlossen wird, genug Leerstand besteht, um den Wohnungsmarkt in Bewegung zu halten, und dass der Masterplan perspektivisch gestaltet wird. Zunächst möchte die Union aber Transparenz erhalten über den aktuellen Ist-Zustand und hat hierzu detaillierte Fragen gestellt.

Die Stadtverwaltung hat im Planungsausschuss angekündigt, dass die Überarbeitung des Masterplan Wohnen in den nächsten Wochen von ihr angegangenen wird. Ein erster Sachstandsbericht soll im kommenden April erfolgen.

„Wir müssen aufpassen, dass wir keine Personengruppe vom Wohnraum in der Stadt Willich ausschließen. Es muss für jeden möglich sein, auch im Alter gut in der Stadt Willich leben zu können. Dazu bedarf es einer guten Mischung in der Bevölkerung der Stadt. Auch braucht es einen Leerstand von ca. 3 % um den Wohnraummarkt in Bewegung zu halten und ein entsprechendes Angebot für ältere Menschen vorhalten zu können.“ unterstreicht Sonja Fucken-Kurzawa abschließend die Bedeutung für eine strukturierte Wohnraumplanung im Stadtgebiet.