„Wir haben uns in der Fraktion im Rahmen der Beratungen für den städtischen Haushalt auch mit zahlreichen Themen beschäftigt, die nicht unmittelbare finanzielle Auswirkungen haben,“ blickt Fraktionschef Paul Schrömbges auf die Klausurtagung seiner Fraktion zurück. „Ein besonderes Anliegen sind uns sozialpolitische Themen, die den Menschen nahe sind.“

Die Aussprache über die die Pflegesituation in Willich legte es für Barbara Jäschke nahe, dabei den Blick auch auf die letzte Phase des Lebens zu richten. „Ich bin nun schon lange in der Sozialpolitik unterwegs,“ so Jäschke. „Die Behandlung des Themas ‚Sterben und Tod‘ ist dabei noch nicht thematisiert worden.“ In der letzten Sozialausschusssitzung habe eine Referentin über die Hospizarbeit berichtet. Das habe sie nachdenklich gestimmt.

„Im Kreis gibt es ein Hospiz in Dülken – ist das nicht zu wenig?“ Die CDU-Fraktion habe sich entschlossen, die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, ob nicht auch in Willich ein Hospiz eingerichtet werden könne oder solle. „Wir wissen, dass das ein wirtschaftlich und organisatorisch schwieriges Thema ist. Aber um der Sterbenden willen bitten wir um Antworten.“ Jäschke: „Ergebnisoffen. Aber: es muss eine gute Lösung sein.“