CDU: Genug Plätze und gutes Mittagessen für die Offene Ganztagsschule

Mittagessen OGS Mensa Schule
Foto: Symbolbild

Die Willicher CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass allen Kindern im Stadtgebiet ein Vollzeitplatz in der Offenen Ganztagsschule angeboten wird und dass die Kinder hier gutes und nährreiches Essen bekommen. Die ihr nach der letzten Sitzung des Schulausschusses von einer anderen Fraktion in Bezug auf die Offene Ganztagsschule vorgeworfene „Blockade-Haltung“ weist sie als rein politische Attacke zurück.

„Wir wissen, dass die Quote derjenigen Grundschulkinder, die auch nachmittags in der Schule betreut wird, in den letzten Jahren immer weiter angestiegen ist und auch weiter ansteigen wird. Dies ist sicherlich auch der heutigen Arbeitswelt geschuldet“, sagt Sonja Fucken-Kurzawa, Obfrau der Union im Willicher Schulausschuss. Trotz dieses Anstiegs konnte die Verwaltung der Stadt Willich in den letzten Jahren immer ein bedarfsgerechtes Angebot an Plätzen für die Kinder anbieten. Die Union ist zuversichtlich, dass dies der Verwaltung auch in den nächsten Jahren gelingen wird und wird dies unterstützen. „Wir müssen jetzt aber auch die Entwicklungen auf der Bundesebene im Auge habe. Wenn der verbindliche Rechtsanspruch auf einen Platz an einer Offenen Ganztagsschule kommt, müssen wir vielleicht ganz neu planen“, warnt Fucken-Kurzawa davor, jetzt in Aktionismus zu verfallen und Forderungen mit finanzieller Reichweite aufzustellen, die vermutlich schon bald überholt sind.

Wichtig ist der CDU-Fraktion auch, dass die Kinder zur Mittagszeit an den Willicher Schulen gutes und nährreiches Essen bekommen. Nicht unterstützen kann die Union den unterbreiteten Vorschlag, jetzt 25.000 Euro aus Steuermitteln ohne Konzept auszugeben, um neben dem Schulessen noch ein weiteres Essensangebot zu ermöglichen. „Vielleicht ist es aber möglich, dass Fördervereine innovative Ideen vorlegen, wie allen Schülern und nicht nur diejenigen, die zur Offenen Ganztagsschule gehen, gesunde Ernährung noch näher gebracht wird. Wir können uns vorstellen, dass gute Konzepte dann auch von der Stadt gefördert werden. Vielleicht „matchen“ wir dann sogar – auf jeden Euro, der vom Förderverein kommt, könnte die Stadt Willich einen Euro drauflegen“, sagt Fucken-Kurzawa.