Foto: CDU Willich

Die CDU-Fraktion weist die in der Presse geäußerte Kritik von FÜR WILLICH (wir berichteten) Chef Detlef Nicola gegen den im Haupt- und Finanzausschuss auf Antrag der CDU-Fraktion mehrheitlich befürworteten Hilfsfonds für Einzelhändler und Gastronomen als „pure Polemik und Wichtigtuerei“ zurück.

„Eine klare Mehrheit ist gewillt, den Willicher Geschäftsleuten in der Phase des Neustarts unter die Arme zu greifen.“ Eine Viertelmillion Euro sei eine beträchtliche Summe in schwierigen Haushaltszeiten. „Nicola hätte sich vor seiner Parteienschelte informieren sollen: die beantragte Zahlung ist mit dem EU-Beihilferecht vereinbar,“ so CDU-Fraktionschef Paul Schrömbges. Man habe den Antrag von FÜR WILLICH, das Gutscheinsystem zu erweitern, wegen des bürokratischen Aufwandes mehrheitlich abgelehnt. Bürgermeister Pakusch solle beauftragt werden, ein unbürokratisches Antrags- und Auszahlungssystem zu entwickeln „unter Vermeidung von Doppelzahlungen und Rückzahlungsoptionen, wie unser Antrag ausdrücklich festhält.“

Nicolas Hinweis, dass Zahlungen erst nach Rechtskraft des Haushaltes erfolgen können, träfe zu: „allerdings auch auf den Antrag von Für Willich.“ Schrömbges weist darauf hin, dass die Haushaltsberatungen bislang „meinungsdifferent, aber konstruktiv“ verlaufen seien. Nicolas Unbeherrschtheit sei überflüssig wie ein Kropf. Die endgültige Beschlussfassung des Haushaltes findet in der Ratssitzung am 28. April statt.