Das Land NRW gibt im Zuge der Corona-Pandemie die Strategie vor, die Infektionsketten sowie die Einhaltung der Hygienekonzepte und Quarantäne vor Ort noch intensiver nachzuverfolgen. „Beides machen wir bereits umfangreich. Wir werden die Maßnahmen aber noch einmal intensivieren“, sagt Kreisdirektor Ingo Schabrich nach einem Videotelefonat mit Ministerpräsident Armin Laschet.

Die Kreisverwaltung verstärkt als Reaktion auf die steigenden Infektionszahlen die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt. Dazu geben alle Dezernate des Kreises Viersen zunächst rund 30 weitere Personen frei. Die Anzahl der benötigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auch vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig. Die Auswahl erfolgt mit Rücksicht auf publikumsintensive Bereiche. Sollte dennoch hier und da eine längere Wartezeit entstehen, bittet der Kreis Viersen um Verständnis.

Eine weitere wichtige Schnittstelle ist die reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt des Kreises Viersen und den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden. Diese sind für die Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen vor Ort zuständig. Austausch und Zusammenarbeit laufen aktuell schon sehr gut und sollen noch intensiviert werden. Der Kreis organisiert Verfahrensabsprachen zwischen den Beteiligten: Seit Beginn der Pandemie gibt es regelmäßige Abstimmungsgespräche mit den örtlichen Ordnungsbehörden. Der Kreis Viersen erarbeitet fortlaufend Auslegungsempfehlungen und rechtliche Bewertungen sowie Vorlagen – u.a. Synopsen über die Rechtsänderungen – und Konzepte für die Kommunen. Um Informationen auszutauschen pflegen die Beteiligten eine Cloud.