Krisenstabsleiter Thomas Heil (v.r.), Kreisbrandmeister Rainer Höckels, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, und Gabriele Hellwig, Architektin des Allgemeinen Krankenhauses Viersen, in der alten Empfangshalle des ehemaligen Dülkener Krankenhauses. Der Kreis Viersen richtet dort sein Impfzentrum ein. Foto: Kreis Viersen

Das ehemalige Krankenhaus in Dülken ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Die im Jahr 2015 geschlossene Einrichtung wird das Corona-Impfzentrum des Kreises Viersen. Bis Weihnachten soll das Erdgeschoss für seinen neuen Zweck hergerichtet werden. Mit diesem Zeithorizont vor Augen laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

Vor gut einer Woche fiel die Entscheidung des Kreises Viersen für das leerstehende Krankenhaus. Bereits am Wochenende hatte der Eigentümer, das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Viersen, die Immobilie besenrein übergeben.

„Vielen Dank an das AKH für die schnelle, unkomplizierte und tatkräftige Unterstützung“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Es ist schön zu sehen, wie ein Rad ins andere greift – bei den Arbeiten im Krankenhaus und bei den Planungen im Hintergrund. Ich bin zuversichtlich, dass wir unser Impfzentrum rechtzeitig in Betrieb nehmen werden.“

Aktuell deutet in den ehemaligen Krankenhauszimmern noch nichts auf die Einrichtung eines Impfzentrums hin: Bislang sind noch die vom AKH beauftragten Handwerker damit beschäftigt, das rund 1600 Quadratmeter große Erdgeschoss herzurichten. Die Wände bekommen einen neuen Anstrich. Zudem stehen kleinere Reparaturen an, und die Beschilderung wird entfernt. Ab der kommenden Woche richtet der Kreis Viersen dann die Räume neu ein. Statt der ursprünglich geplanten vier Impfstraßen sind nun sogar sechs vorgesehen, die parallel betrieben werden können.

Parallel arbeiten die Mitarbeiter des Kreises an Konzepten und Abläufen mit dem Land NRW, den Hilfsorganisationen und weiteren Partnern. Die Kassenärztliche Vereinigung muss das medizinische Personal stellen.