Volkstrauertag-Willich-2018

„Dass in diesem Jahr die Bürger wegen der pandemischen Einschränkungen zum Volkstrauertag nicht zu einer offiziellen Veranstaltung der Stadt eingeladen werden können, bedauere ich natürlich sehr“, so Willichs Bürgermeister Christian Pakusch. Allerdings stehe auch hier der Schutz der Gesundheit der Bürger klar im Vordergrund – und darum sei die Zusammenkunft größerer Gruppen aktuell eben nicht opportun.

Pakusch ist sich aber sicher, dass er eine würdige Form finden wird, individuell, aber durchaus auch im Namen der Stadt und ihrer Bürger ein würdiges Zeichen auf einem Friedhof zu setzen und damit die Erinnerung an die Opfer der furchtbaren Weltkriege lebendig zu halten.

„Natürlich haben Veranstaltungen, in denen man gemeinsam den Opfern gedenkt und damit zum Frieden mahnt, auch für die Teilnehmenden eine andere, da gemeinsame und einende Qualität“, so Pakusch – aber in Zeiten wie diesen sei der Verzicht auf eine Zusammenkunft vielleicht auch ein Signal, ein Stück weit Rücksicht aufeinander zu demonstrieren: „Freiheit und Frieden sind eben keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Aufgabe, der man sich immer wieder bewusst stellen muss – auch dazu ist ein persönliches Innehalten an einem solchen Tag vielleicht eine willkommene Gelegenheit.“