Landrat Dr. Andreas Coenen fährt den Krisenstab des Kreises wieder hoch. Damit reagiert er auf die schnell steigenden Zahlen von Corona-Infizierten im Kreis. Fortan wird der Krisenstab wieder anlassbezogen zu regelmäßigen Treffen zusammenkommen, in denen über das weitere Vorgehen beraten wird und Maßnahmen umgesetzt werden, so der Kreis Viersen in einer Pressemitteilung. Als die Infektionszahlen im Sommer deutlich zurückgegangen waren, hatte der Landrat den Krisenstab in den Stand-by-Modus versetzt, um die Kräfte zu schonen.

„Die deutlich steigenden Infektionszahlen veranlassen uns zu diesem Schritt“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Wir passen unsere Abläufe erneut an die aktuelle Lage an.“

Allerdings sei die Arbeit des Krisenstabs auch im Sommer kontinuierlich fortgesetzt worden. Wichtige seiner Funktionen seien auf die Ämter, besonders auf das Gesundheitsamt, verlagert worden. Um die zusätzlichen Aufgaben zu bewältigen, sei das Gesundheitsamt personell deutlich aufgestockt worden. Auch die Abstimmungen mit den kreisangehörigen Kommunen seien ununterbrochen fortgeführt worden. Ausgesetzt waren in den vergangenen drei Monaten lediglich die Sitzungen des Krisenstabs unter Beteiligung der Polizei, der Feuerwehr und verschiedener Ämter der Kreisverwaltung. Diese werden jetzt lageangepasst wiederaufgenommen.

„Die Zusammenarbeit hat den Sommer über hervorragend funktioniert – nicht nur innerhalb des Kreishauses, sondern auch mit den Städten und Gemeinden, dem Land, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Krankenhäusern und vielen weiteren Akteuren“, erklärte Landrat Dr. Andreas Coenen. „Ich möchte mich für diese gute Zusammenarbeit herzliche bedanken, stellvertretend bei Gesundheitsdezernent Thomas Heil, bei Amtsärztin Barbara Nieters sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Gesundheitsamt mit ihrem hohen Engagement maßgeblich zur Bekämpfung der Pandemie beitragen.“