Die Ladesäule kann von zwei Autos gleichzeitig genutzt werden, zeigen Christian-Mario Sagner (li.) und Claudia Hoffmann (re.) mit Michael Kerkhoff, Geschäftsführer der Golfsport Willich GmbH.

„Wir freuen uns, dass wir auch auf diesem Weg einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der Stadt Willich leisten können“ – Michael Kerkhoff, Geschäftsführer der Golfsport Willich GmbH, und Christian-Mario Sagner, Vertriebschef Stadtwerke Willich weihten jetzt die öffentliche E-Ladesäule auf dem Parkplatz der Golfanlage Duvenhof ein.

Damit bietet jetzt auch der östlichste Teil der Stadt Willich, die Hardt, eine Möglichkeit zum Nutzen der zukunftsweisenden Technologie E-Mobilität.

„Hier können unsere Mitglieder auf den Plätzen und die Gäste des Restaurants Landgut Duvenhof E-Fahrzeuge aufladen“, so Kerkhoff. Der Auslöser für die Aktion waren Anfragen zweier Golfclub-Mitglieder, die selber E-Autos besitzen.

Sportangebot auch ökologisch sinnvoll gestalten

„Der Strom, der an den Ladesäulen der stw geladen wird, stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen und ist CO2-frei“, ergänzt Sagner. Der Strom kann für 30 ct/kWh Strom „gezapft“ werden, der Autobesitzer benötigt den Autostrom-Unterwegs-Vertrag mit den Stadtwerken Willich. Dieser ermöglicht dann auch das Stromtanken an Ladesäulen in anderen Städten.

Die Golfsport Willich legt Wert darauf, ihr hochwertiges Sportangebot auch ökologisch sinnvoll zu gestalten. Auf den beiden Plätzen finden sich immer wieder Biotope verschiedenster Art, um seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum zu bieten. Sagner betont, dass die Idee auf die Zukunft ausgerichtet ist: „27 Prozent der Deutschen können es sich vorstellen, innerhalb der nächsten sechs Monate ein Elektroauto zu kaufen. Das besagt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Energiesystemunternehmens Viessmann, die im Mai 2019 durchgeführt wurde“. Ein dichtes Netz an frei zugänglichen E-Ladesäulen mit einem einheitlichen Bezahlsystem sollen der Elektromobilität in Deutschland einen weiteren Schub verpassen.

Weiterer Ausbau der E-Mobilität

Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2030 den CO2-Ausstoß auf 65 bis 68 Mio. Tonnen zu reduzieren. Auch aus diesem Grund bauen die Stadtwerke konsequent die eigene Fahrzeugflotte durch E-Fahrzeuge aus und erweitern die Infrastruktur durch die Errichtung von E-Ladesäulen.