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Der Anrather Alleeschulhof wird zur „Eislauf“-Arena, in Schiefbahn geht es rodelnd dezent abwärts: der Willicher Hauptausschuss hat jetzt einstimmig grünes Licht und Geld für Aktionen des Willicher City-Managements gegeben, mit denen die Innenstädte in der vor uns liegenden Vorweihnachtszeit attraktiviert werden sollen.

In Anrath wird die Stadt auf dem zentralen Alleeschulhof vom 26. November bis 22. Dezember eine öffentliche, etwa 140 Quadratmeter große Eislauffläche aufbauen und betreiben lassen. Eine synthetische Eisbahn – kein Kunsteis, keine Kühlung, kein Generatoren-Gelärme, Strom und Wasser werden gespart. Eislaufzeiten sieben Stunden am Tag, angepasst an Gastro und Einzelhandel, die davon hoffentlich profitieren sollen: dienstags, mittwochs und donnerstags 13.00 bis 20.00, freitags und samstags 14.00 bis 21.00, sonntags 12.00 bis 19.00 Uhr. In einem Zelt können potentielle Eisprinzessinnen die Schlittschuhe an- und ausziehen, es wird zur Nutzung eine „kleine Gebühr“ erhoben – „hauptsächlich, um den Zugang steuern zu können“, so City-Manager Marc-Thorben Bühring.

In Schiefbahn lockt am 18. Dezember eine mobile Rodelbahn. Generell soll dort im Advent eine Glühweinhütte an der Kirche locken, die am Samstag, 27. November, zum Adventsbasar der Leprahilfe eröffnet – anschließend steigt ein lokaler Anbieter ein. Auf der mobilen Rodelbahn auf dem Hubertusplatz 18. Dezember geht es rund 30 Meter abwärts – etwa wie in einer Reifenrutsche im Schwimmbad.

Stadtweiter Adventskalender

Für Willich ist auf dem Kaiserplatz ein Nikolauszelt geplant, in dem vom 1. bis zum 6. Dezember verschiedene Veranstaltungen wie Adventssingen, Kinder-Theater, Poetry-Slam und Kino angeboten werden, um das Moonlight-Shoppen des Werberings am Freitag, 3. Dezember, zu arrondieren. Auch ein Getränkeausschank durch einen lokalen Gastronomen wird es geben.

Weihnachtsmarkt in Anrath, Moonlight-Shoppen in Willich, Weihnachtsmarkt am Schloss in Neersen, Rodelbahn in Schiefbahn – an allen vier Adventswochenenden ist im Stadtgebiet was los. Was sich auch in den Schaufenstern der Händler, die zu Adventskalendertürchen mutieren, stadtweit niederschlägt: Ein stadtweiter Adventskalender, an dem sich alle Händler, Gastronomen und Dienstleister beteiligen können, so das Citymanagement.