Paul_Muschiol
Foto: Horst Wiedemann

Die GRÜNEN in Willich setzen sich dafür ein, dass den Bürgern kürzere Wege für die Entsorgung von Elektronikgeräten angeboten werden.

In ausrangierten Elektrogeräten stecken wertvolle Rohstoffe (Gold, Silber, Platin, Palladium, Indium, Gallium, Kobalt, Lithium, Eisen, Kupfer, Aluminium). Doch das Recycling klappt nur bedingt. Gemäß einer Studie der UN University werden weltweit Wertstoffe in Höhe von EUR 48 Milliarden verschwendet.

Paul Muschiol, Obmann der GRÜNEN in Willich möchte daher die Entsorgung von Elektrogeräten vereinfachen. Bisher existiert für die Entsorgung von Kleingeräten nur ein zentraler Standort; der Wertstoffhof in Willich. Da seit 2006 die Kleingeräte nicht mehr über die graue Tonne (Restmüll) entsorgt werden dürfen, existiert ein erheblicher Bedarf die Elektrokleingeräte dezentral und zweckgerecht zu entsorgen.

Noch nicht einmal die Hälfte der Elektrogeräte in Deutschland wird recycelt. Das bedeutet, dass große Mengen wertvoller und knapper werdender Metalle unwiederbringlich verloren gehen, aber auch Schadstoffe nicht sicher entsorgt werden.

In den Geräten stecken, neben den oben genannten wertvollen Rohstoffen, beispielsweise auch Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Kadmium. Wie man es auch dreht und wendet: Altgeräte, die nicht sachgerecht entsorgt werden, können die menschliche Gesundheit und Umwelt gefährden.

Die GRÜNEN in Willich beantragen somit, dass geprüft werden soll, ob in jedem Ortsteil an geeigneten Standorten ein zusätzlicher Elektrocontainer aufgestellt werden kann.

Letztendlich ist der sorgsame Umgang mit unseren Ressourcen in der heutigen Zeit eine
Notwendigkeit.