Emmaus-Kantorei Willich vor dem spätgothischen Altar der Margaretenkirche in Mediasch. Foto: Privat

Die Emmaus-Kantorei Willich war bei ihrer diesjährigen Herbstreise zu Gast in Siebenbürgen und Bukarest in Rumänien. Den Auftakt gaben die ambitionierten Sängerinnen und Sänger unter der Leitung ihres Dirigenten Klaus-Peter Pfeifer in der Johanneskirche in Hermannstadt. Dort wurden sie von Landesmusikwart Jürg Leutert freundlich begrüßt.

Mit Chor- und Instrumentalmusik aus fünf Jahrhunderten unter dem Titel „Ihr Schall gehet aus“ trafen die Willicher den Nerv der zahlreichen Besucher bei insgesamt vier Konzerten. Auf dem Reiseprogramm standen auch noch die „Schwarze Kirche“ in Kronstadt mit der größten Pfeifenorgel Osteuropas, die Margaretenkirche in Mediasch und die Lutherische Kirche in Bukarest. Das abwechslungsreiche und kurzweilige Programm wurde durch die Organisten Toni Ulrich, Denis Richter und Svenja Spickers bereichert. Susanne Weber-Spickers steuerte einige Querflötenstücke von Telemann und Fauré bei.

Das spätsommerliche Wetter bescherte den fleißigen Sängerinnen und Sängern der Emmaus-Kantorei viele Sonnenstunden, die auch das Rahmenprogramm der Reise zu einem besonderen Erlebnis machten. Stadtführungen und Besichtigungen der berühmten Kirchenburgen (UNESCO-Kulturerbe), ein Treffen mit dem Vorsitzenden des „Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien“ Dr. P.-J. Porr und ein diakonisches Singen im „Altenpflegeheim Dr. Carl Wolff“ waren ganz besondere Momente der zwischenmenschlichen Begegnungen dieser Reise.

Nach ihrer Rückkehr warten spannende Aufgaben auf die Kantorei:
Am 31. Oktober um 19:30 Uhr wird in der Willicher Auferstehungskirche die diesjährige Kirchenmusikwoche mit der Bach-Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ in einem Festgottesdienst zum Reformationstag eröffnet. Zum Ende der Kirchenmusikwoche erklingt dann am Freitag, den 8. November um 20 Uhr in der Anrather Pfarrkirche St. Johannes Baptist „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms.