Erster Ansatz für Finanzplanung 2018: Eckwert eingebracht

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Kämmerer Willy Kerbusch hat in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause die „Eckwerte 2018 bis 2021“ eingebracht – die Finanzplanung für die nächsten Jahre.

Unter dem Strich bleibt nach den derzeitigen Berechnungen für 2018 ein positives Ergebnis von rund 306 000 Euro – kein großes Plus, aber ausreichend für den „strukturellen Haushaltsausgleich“. Somit erhält sich Willich die selbstständige Entscheidung über den Haushalt – und muss nicht Sparvorgaben des Kreises oder der Bezirksregierung umsetzen.

Zu den großen Projekten im kommenden Jahr gehören u.a. die Sanierung des alten Rathauses am Kaiserplatz, der Kauf eines neuen Rettungswagens oder der Umbau des Marktes in Alt-Willich. Auch an der Leonarda da Vinci-Gesamtschule sind große Baumaßnahmen geplant (Sanierung Altbau, neue Mensa und neue Klassen).

In Willich ist es üblich, diese erste Form der Finanzplanung schon vor der Sommerpause den Fraktionen vorzulegen. Sie sollen Zeit genug für die Beratungen haben und können durchaus einzelne Punkte verändern. Im Dezember soll der Haushalt 2018 vom Rat verabschiedet werden.