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Bei der letzten Mitgliederversammlung der Schiefbahner FDP vor den Ferien war auch die Verkehrssituation im Schiefbahner Norden wieder ein Thema. Seit Monaten sind Tiefbauarbeiten im Bereich Schillerstraße und Fontanestraße im Gange, die schon längst abgeschlossen sein sollten.

Dafür sind Umleitungsmöglichkeiten von der Willicher Straße über Franz-Nauen-Weg, vorbei an Johannes-Spätgegens-Straße zur Fontanestraße durch die Stadtverwaltung eingerichtet worden. Anwohner aus dem Wohngebiet müssen derzeit über den Schmithuysenweg, Augustinerinnenstraße zurück auf die Willicher Straße.

Viele Anwohner bemängeln nun neben der zu langen Ausbauzeit auch Schleichverkehre von der Willicher Straße direkt über Fontanestraße, Wilhelm-Wirtz-Platz, Schwanheide zur Hochstraße in Schiefbahn.

Ein Zustand, den auch der stellvetretende FDP-Vorsitzende Franz-Josef Stapel nicht akzeptieren kann: „Wir haben uns die Situation vor Ort angeschaut. Die Verbindung Schmithuysenweg/Franz-Nauen-Weg ist eigentlich für eine Öffnung wegen der bestehenden Breiten von nur 3 Metern nicht besonders geeignet. Insbesondere nicht für diese bereits lange Öffnung. Das Wohngebiet an der Fontanestraße ist als verkehrsberuhigter Bereich mit flachen Bordsteinen ausgewiesen . Der Bereich Augustinerinnenstraße dagegen hat einen klassischen Ausbau und eine Tempo 30-Ausschilderung. Alle anderen davon ausgehenden Straßen und Wege, wie Johannes-Spätgens-Straße, Jakob-Germes-Straße und Franz-Nauen-Weg sind wieder ein verkehrsberuhigter Bereich.“

Nach Meinung der Liberalen in Schiefbahn geht es nicht nur um die jetzt schnelle Beendigung der Baumaßnahmen, sondern auch um die Überprüfung des „Durchgangsverkehrs“, damit die Anwohner wieder zur Ruhe kommen. Franz-Josef Stapel hat zugesagt, sich mit dem technischen Beigeordneten Gregor Nachtwey in Verbindung zu setzen.

„Dazu kommt noch die sich weiter negativ entwickelnde Verkehrssituation auf der Willicher Straße, die wir schon lange anmahnen. Das Baugebiet am Schiefbahner Dreieck wird die Verkehrssituation insgesamt weiter verschlechtern. Daher brauchen wir die Nordumgehung für Schiefbahn. Nach wie vor sollten auch Baugebiete erst dann entstehen, wenn vorher ein vernünftiges Verkehrskonzept – abgestimmt mit den Anwohnern – erstellt ist“, so Franz-Josef Stapel weiter und erinnert damit auch an die geplante Bebauung im Schiefbahner Norden, neben den 2015 beschlossenen Häusern für Flüchtlinge.

„Neben diesen Bereichen sollten wir auch an die Anwohner der Schillerstraße, Zehnthofstraße und Wilhelm-Wirtz-Platz/Schwanenheide denken, die ebenfalls derzeit von einem Durchgangsverkehr – trotz Baustellenaktivitäten – betroffen sind“, erklärt auch Parteichef Christoph Maethner, selbst auch Schiefbahner.