FDP lehnt Enteignungsvorschlag der Grünen entschieden ab

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„Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre. Um dies zu erreichen, ist zunächst einmal mehr Wohnraum erforderlich, denn Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Es muss also mehr gebaut werden, damit die Mieten nicht noch weiter steigen“, sagt FDP-Fraktionschef Hans-Joachim Donath.

Der Liberale, der nichts von den Enteignungsvorschlägen der Grünen hält, schlägt vor: „Durch eine gezielte staatliche Förderung muss erreicht werden, dasseinkommensschwache Bürgerinnen und Bürger die Chance erhalten, Wohnungen zu finden. Auch in Willich stehen wir im Zuge der demographischen Entwicklung vor diesen Herausforderungen. Die Anzahl der Single-Haushalte nimmt zu und somit auch der Bedarf an entsprechenden Wohnungen.“

FDP-Parteichef Christoph Maethner richtet sich ebenso gegen die Forderung der Grünen: „Eine Enteignung von Grundstückeigentümern, wie dies die Grünen fordern, lehnen wir entschieden ab.“

Für die Freien Demokraten ist diese Forderung der völlig falsche Weg und daher warnt die Partei davor, dass so jegliches Vertrauen in den Staat verloren gehen könnte.

Kritisch fragt Maethner: „Was soll als nächstes kommen? Wollen die Grünen bald eine Enteignung von Autos, um etwas gegen die Luftverschmutzung zu machen? Die Grünen fangen an, ihre bürgerliche Maske abzulegen und entwickeln sich so langsam aber sicher zu einer Verbotspartei. Derart sozialistische Ideen sind in Deutschland schon  mal gescheitert und sie widersprechen zudem den Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Mit uns ist das nicht zu machen.“