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In einer intensiven Runde befasste sich die FDP Ratsfraktion nun mit den Haushaltszahlen für das Jahr 2020. Negativer Kernpunkt war aus Sicht der FDP Ratsfraktion die Entscheidung von CDU und Grünen die Elternbeiträge „als Wahlgeschenk“ sofort und drastisch zu reduzieren. Diese Entscheidung wurde am Haushalt vorbei getroffen und sorgt nun dafür, dass der Haushalt 2020 defacto unterdeckt ist. CDU und Grüne haben keine Gegenfinanzierung dargestellt, sondern vertrauen darauf, dass der Kämmerer Willy Kerbusch eine Lösung für die Unterdeckung präsentiert.

„Eine Reduzierung der Elternbeiträge ist auch seitens der FDP gewünscht. Auf einen FDP Antrag hinsichtlich der schrittweisen Reduzierung der Elternbeiträge hat der Rat bereits im Dezember 2008 einen positiven Beschluss gefasst. Dieser wurde allerdings angesichts der Finanzkrise nie umgesetzt. Das zeigt, dass man solche Entscheidungen, die jetzt alle Steuerzahler 1,1 Mio. Euro kosten, nicht einfach am Haushalt vorbei beschließen kann“, sagt Thomas Brandt, der als Ratsherr Mitglied im Jugendhilfe-Ausschuss ist.

Hans-Joachim Donath, FDP-Fraktionschef ist ähnlicher Ansicht: „Bei allen guten Absichten müssen wir die Finanzen im Blick behalten, vernünftige Entscheidungen treffen und in gedeckelten Schritten vorgehen. Wenn wir etwas machen, muss die Finanzressource hierfür nachhaltig und für jedes Jahr dargestellt sein. Alles andere ist unsolide, aber genau das hat die Koalition aus Schwarz-Grün nun in einer Mogelpackung umgesetzt.“