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Fabian Wawerda, Mitglied der FDP-Ratsfraktion und engagierter Lokalpolitiker aus Willich, fordert dringende Maßnahmen gegen den zunehmenden Vandalismus in der Stadt. Ob im Sport- und Freizeitgelände, im Stahlwerk Becker, im Konrad-Adenauer-Park oder jetzt zuletzt mitten in Alt-Willich.

Der zerstörte öffentliche Bücherschrank ist wieder ein trauriges Beispiel für den fehlenden Respekt gegenüber fremdem Eigentum. Dieses Ereignis sowie die Beschädigungen am Anrather Bahnhof zeigen, dass das Thema in unserer gesamten Stadt und in unserer Gesellschaft präsent ist. „Hier muss die Stadt dringend tätig werden. Je länger wir mit Gegenmaßnahmen warten, umso mehr Nachahmer werden öffentliches und privates Eigentum zerstören“, sagt Wawerda, der auch in der Bezirkssozialarbeit einer an Willich angrenzenden Kommune tätig ist.

Wawerda fordert daher ein Konzept von Bürgermeister und Verwaltung, wie hier künftig Abhilfe geschaffen werden kann. „Wir müssen die Bürger und das Eigentum schützen“, so Wawerda und weiter: „Wenn auch aktuell nichts über das Alter der Verursacher bekannt ist, sollte überparteilich und mit der Beteiligung von Schulen und entsprechenden Verbänden zusätzlich überlegt werden, wie das Thema: „Vandalismus“ in Schulen und in Familien aufgegriffen werden kann.“