Feuerwehr Schiefbahn – viel Arbeit am Tag nach „Eberhard“

Feuerwehr-Schiebbahn-Sturm-Raststätte
Foto: Feuerwehr Stadt Willich

Nach dem Sturm-Tag, mit Orkan „Eberhard“, am gestrigen Sonntag (10.03.) gab es für den Löschzug Schiefbahn nicht viel Zeit zum Verschnaufen.

Bereits am frühen Montagmorgen, gegen 03.21 Uhr, wurden die Einsatzkräfte zu einem Logistikunternehmen ins Gewerbegebiet „Am Nordkanal“ alarmiert. Im dortigen Objekt hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Vor Ort wurde kein Brand in der betreffenden Halle festgestellt, so dass die 20 Einsatzkräfte nach einer knappen Stunde wieder zurück am Schiefbahner Gerätehaus waren.

Der nächste Einsatz folgte dann gegen 09.35 Uhr. Gemeinsam mit dem Löschzug Willich wurde man zum ehemaligen Katharinen-Hospital alarmiert, weil dort ebenfalls die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Grund war hier ein ausgelöster Handdruckknopfmelder, welcher im Rahmen von Wartungsarbeiten auslöste. Der Einsatz war für die Kameraden des Löschzuges Schiefbahn nach einer halben Stunde beendet.

Kurz nach 13.00 Uhr erfolgte dann die dritte Alarmierung des Tages. Auf dem Zufahrtsweg zur Autobahn-Raststätte „Cloerbruch-Nord“ lag ein umgestürzter Baum. Dieser wurde mittels Motorsäge zerkleinert und auf die Seite gelegt.

Da sich auf dem weiteren Weg zwischen der Raststätte und der Straße „Over Acker“ weitere umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste befanden, wurde dieser Gefahrenbereich weiträumig mittels Absperrband für den Individualverkehr abgesperrt.

Fußgänger sollten aufgrund der bestehenden Sturm- und Wetterlage Waldgebiete und Parkanlagen nach Möglichkeit meiden, da zurzeit immer wieder die Gefahr von herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen besteht. Insbesondere Absperrungen sollten nicht leichtfertig ignoriert werden; diese sind nicht ohne Grund vorhanden.