Lokalpoltik

Die SPD-Fraktion setzt sich im Rahmen der Haushaltsberatungen dafür ein, die Zuschüsse für Vereine auf dem Stand von 2015 zu belassen und nicht – wie im Haushaltsentwurf – vorgesehen pauschal um zehn Prozent zu kürzen. „Wir wollen nicht auf Kosten von Kultur, Sport oder Brauchtum sparen,“ erklärt dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd-Dieter Röhrscheid. „Die Vereinszuschüsse waren mit guten Gründen von der aktuell geltenden Haushaltssperre ausgenommen. Wir wollen den Vereinen auch für 2016 und darüber hinaus dieselbe finanzielle Basis zur Verfügung stellen, mit der sie bisher kalkuliert haben.“ Das soll nach dem Willen der Sozialdemokraten für Sport-, Musik- und Gesangsvereine ebenso gelten wie für Volks- und Brauchtum und das Heimatmuseum. Auch die Bildungskooperation zwischen Heimatverein, dem Archiv der Stadt Willich und dem St.-Bernhard-Gymnasium soll 2016 über dieselben Mittel verfügen können wie bisher. Der stellv. Bürgermeister Markus Gather ergänzt dazu: „Alle diese Vereine leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Eine pauschale Kürzung der städtischen Zuschüsse wäre ein Schlag ins Gesicht der vielen Ehrenamtlichen, die sich dort engagieren. Das werden wir nicht dulden.“

Die Erhöhung der Ansätze wird nicht zu einem Defizit im Haushalt führen: Entweder werden die nicht mehr benötigten Mittel, die für den Neubau der Veranstaltungshalle in Willich eingeplant wurden eingesetzt., oder Mittel, die für die Erstellung eines Sportstättenentwicklungsplanes vom Kämmerer für 2016 zugesagt worden sind dafür eingesetzt.


Diese Meldung basiert auf einer Presseinformation der SPD Willich