CDU: Finanzierung der Schulsozialarbeit ist Aufgabe der Landesregierung, nicht der Stadt Willich

Schule und Bildung

Die CDU möchte die Schulsozialarbeit in der Stadt Willich fortsetzen und fordert die rot-grüne Landesregierung auf, die Stellen an den Willicher Schulen zu finanzieren. Eine Aufstockung der Stellen, wie sie die Willicher SPD gefordert hat, lehnt die Fraktion ab. „Die Schulsozialarbeit ist Aufgabe der Bundesländer. Das heißt, mehr Stellen in der Stadt Willich sind nur möglich, wenn die von SPD und Grünen geführte Landesregierung sie bezahlt“, sagt Christian Pakusch, Ratsmitglied und Geschäftsführer des CDU-Stadtverbandes in der Stadt Willich. Die Landesregierung habe angekündigt, nicht mehr Geld dafür auszugeben, und damit könnten auch keine weiteren Stellen vor Ort geschaffen werden. „Den Antrag, mehr Schul-Sozialarbeiter einzustellen, muss die SPD bei der Landesregierung in Düsseldorf stellen, nicht im Stadtrat von Willich“, erläutert Pakusch.

„Wer bestellt, muss auch bezahlen. Es kann nicht sein, dass wir an anderer Stelle im Haushalt kürzen müssen, um eine Aufgabe des Landes Nordrhein-Westfalen zu bezahlen“, so Pakusch. Er sei skeptisch, ob das Land seiner Verantwortung nachkomme. Die Landesregierung habe die Städte und Gemeinden schon oft im Regen stehen lassen, wenn es darum ging, Mittel weiterzuleiten – zum Beispiel bei der Weiterleitung von Bundesmitteln zur Übernahme der Kosten für die Integration von Flüchtlingen.