Foto: red.

Viele Willicher Unternehmen helfen und packen bei den Aufräumarbeiten in der Eifel mit an. So waren zum Beispiel Mitarbeiter der Firma Caris mit ihrem Kompaktlader sowie mit befreunden Handwerkern und Landwirten in die Katastrophengebiete gefahren und hatten eine Feuerwehrwache frei geräumt. Die Firma Fliesen Manns war mehrfach unterwegs und hat bei Aufräumarbeiten geholfen. Die Firma Lamers Gartenbau hatte spontan Eimer, Schaufeln, Planen und Getränke aufgeladen und unterwegs nach Euskirchen / Bad Münstereifel noch ein großes Notstrom-Aggregat mitgenommen. Die Firma Draack Elektro Heizung Sanitär ist sogar mehrfach ins stark betroffene Dorf „Schuld“ gefahren und hat Hilfsmaterialien dorthin transportiert. Dies sind nur ein paar Beispiele, stellvertretend für die vielen anderen Helfer. Ihnen allen gilt ein großes Dankeschön.

STADTWERKE-MITARBEITER HELFEN IN EUSKIRCHEN

Am 18. Juli 2021 erreichte die Stadtwerke Willich ein dringender Hilferuf aus der Eifel. Die e-regio GmbH & Co. KG, Energieversorger aus Euskirchen, schrieb: „Bei dem Unwetter ist neben zahlreichen Stationen und Versorgungsanlagen auch noch unser Firmenstandort in Kall stark zerstört worden. Wir bauen gerade sowohl unsere eigene und auch die öffentliche Infrastruktur wieder auf. Um die große Anzahl an Hausanschlüssen zu kontrollieren, können wir Hilfe in Form von Netzbetriebsmonteuren als Unterstützung dringend gebrauchen.“

WELLE DES MITGEFÜHLS

Die Meldung löste bei den Stadtwerken Willich eine Welle des Mitgefühls aus. Schnell fanden sich Freiwillige, die ihre Unterstützung anboten. Vier Stadtwerker waren in Euskirchen im Einsatz: Martin Bialkowki, Markus Harings, Kai Vedder und Dirk Wilms. Ausgestattet mit eigenen Montagefahrzeugen überprüften sie dort die Hausanschlusskästen und Unterverteilungen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten. Lars Lohrberg, technischer Leiter bei den Stadtwerken, ist stolz auf sein Team: „Es war gar keine Frage, dass wir helfen. Und mit Martin, Markus, Kai und Dirk haben wir sehr versierte und kompetente Fachkräfte nach Euskirchen schicken können.“

GUTES GEFÜHL DEN MENSCHEN HELFEN ZU KÖNNEN

„Es ist ein gutes Gefühl, den Menschen in der aktuellen Notlage helfen zu können“, freute sich Martin Bialkowsi nach dem Einsatz. Zunächst war eine Unterstützung für eine Woche geplant – unmittelbar nach den Regentagen, als der Hilfsbedarf sichtbar wurde. Aber auch für weitere Einsätze in Euskirchen oder für andere Netzbetreiber stand das Team bereit, so Lars Lohrberg.