Fraktion „Für Willich“ weist Kritik von Lukas Maaßen scharf zurück

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Die Fraktion FÜR WILLICH hat den Vorwurf des stellvertretenden SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Lukas Maaßen zurückgewiesen, sie würde die geplante Beleuchtung des Alleenradweges im Planungsausschuss torpedieren. Tatsache sei, dass eine Verschiebung des Tagesordnungspunktes notwendig geworden war, weil folgende Fragen durch die Verwaltung noch beantwortet werden müssen:

1. Gibt es noch weitere Möglichkeiten, den Radweg zu beleuchten – Alternativen –

2. Hat die Beleuchtung als Komplettausbau Auswirkungen auf die Ausweisung als Schulweg.

3. Zieht die Erklärung als Schulweg den Verlust der Genehmigung des „Schokotickets“ nach sich.

FÜR WILLICH Fraktionsvorsitzender Detlef Nicola begrüßte die Entscheidung des Ausschusses: „Da der Verlust des „Schokotickets“ bereits einmal im Bereich „Diepenbroich“ der Fall war, was zu berechtigten großen Protesten der betroffenen Eltern geführt hatte, wollte der Ausschuss verhindern, dass es erneut zu Nachteilen für Kinder und Eltern kommt!“ Auch nach mehrmaligem Nachfragen der SPD in diesem Punkt sei bei ihren Vertretern keine Einsicht zu erkennen gewesen.

Die Vertreterin der Fraktion FÜR WILLICH im Planungsausschuss, Theresa Stoll, die nach wie vor eine Beleuchtung in diesem Bereich befürwortet, habe nach reiflichen Überlegungen im Interesse der Kinder und Eltern für eine Verschiebung gestimmt. Dies sahen auch CDU, FDP und Grüne so und stimmten gemeinsam mit FÜR WILLICH für eine erneute Prüfung.

Darüber sei Herr Maaßen offensichtlich von seinen SPD-Kollegen im Ausschuss nicht richtig informiert worden, denn weder er selbst, noch der zuständige Obmann der SPD waren in der genannten Sitzung anwesend.

Nicola nannte den Antrag der SPD „in der Sache gut, aber wieder einmal nicht konsequent zu Ende gedacht!“ Er rief Maaßen zur „Mäßigung“ in seiner Wortwahl auf. Dieser solle sich erst einmal sachkundig machen, bevor er Ausschussbeschlüsse und Personen kritisiere.