Für-Willich-Wählergemeinschaft-Willich

Mit Unverständnis hat die Wählergemeinschaft FÜR WILLICH auf die Entscheidung des Willicher Stadtrates reagiert, die Grundsteuer B und die Hundesteuer nicht zu senken. Mit ihrer Mehrheit lehnten die sogenannten „Kooperationspartner“ CDU und Bündnis 90/ Die Grünen, aber auch die SPD die Anträge von FÜR WILLICH ab.

Fraktionsvorsitzender Detlef Nicola reagierte enttäuscht über diese Entscheidung: „Wir haben die anderen Fraktionen an ihr Versprechen erinnert, den Bürgerinnen und Bürgern, die wir in den letzten Jahren stark belasten mussten, wieder etwas zurückzugeben, sobald die Haushaltslage dies hergibt. Angesichts der zu erwartenden Mehreinnahmen aus dem ablaufenden Haushaltsjahr wäre eine Senkung möglich gewesen. Leider konnten wir den „Wortbruch“ der schwarz-grünen Mehrheit nicht verhindern!“

FÜR WILLICH hatte die Senkung der Grundsteuer B um 30 Punkte beantragt, was einer Entlastung der Bürger von rund 600.000 Euro entsprochen hätte. Die Hundesteuer sollte um 30 Euro je Hund sinken, ein Volumen von 120.000 Euro. Auch der Versuch von FÜR WILLICH, diese Senkungen geringer ausfallen zu lassen (Grundsteuer B -20 Punkte = 400,000 Euro Entlastung, Hundesteuer -20 Euro je Hund = 80.000 Euro Entlastung) wurde abgelehnt.

Nicola bedauerte, dass auch die SPD den Steuersenkungsanträgen eine Absage erteilte: „Gerade bei der Senkung der Grundsteuer B wären die Hausbesitzer und Mieter entlastet worden. Sie gehen nun leider leer aus!“ Nicola ruft die Willicher Bevölkerung auf, diese Entscheidung bei der Kommunalwahl im September 2020 „abzustrafen“.