Aus Sicht der Wählergemeinschaft eine gefährliche Straßenkreuzung. Foto: red.

Die Fraktion „Für Willich“ kann die jetzt von der Verwaltung vorgelegten Zahlen und Auswertungsergebnissen zum Gefahrenpunkt Kreuzung Neusser Straße / Martin-Rieffert-Straße nicht akzeptieren. Sie hat daher beschlossen zu beantragen, dass umgehend mit belastbaren Ergebnissen aus richtig durchgeführten Messungen die Gefahrenstelle an der Kreuzung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger beseitigt und entschärft wird.

Theresa Stoll, Obfrau im Planungsausschuss, hierzu: „Die Ergebnisse der durchgeführten Messungen sind absolut nicht akzeptabel, unseriös und nicht belastbar, weil das Messgerät am möglichst falschen Platz gestanden hat, der Zeitpunkt der Messung der denkbar Schlechteste war, da er teilweise in den Sommerferien lag und die zu Coronazeiten sicherlich geänderten Verkehrsströme z.B. durch Home-Office überhaupt nicht berücksichtigt wurden.“

Stoll weiter: „Wir fragen uns ernsthaft, wie man bei derart nicht belastbaren Daten so zu einem aussagefähigen Ergebnis kommen will! Außerdem wurde wohl, entgegen der Aussage der Verwaltung in einer Fraktionssitzung, nur eine Woche gemessen und nicht zwei! Auch die Anwohnerinnen und Anwohner fragen sich, ob erst wieder ein schlimmer Unfall mit einem Schwerstverletzten oder Toten passieren muss, ehe adäquat reagiert wird und geeignete Maßnahmen zur Entschärfung der Situation ergriffen werden.“