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Auf scharfe Kritik stößt die Bekanntgabe der Sparkasse Krefeld, die Zweigstelle in Neersen zu schließen, bei der Wählergemeinschaft FÜR WILLICH. Vorsitzender Detlef Nicola bezeichnet dieses Vorhaben als „inakzeptabel“. Gerade die Sparkassen hätten eine Pflicht zur Grundversorgung auch in kleinen Ortsteilen: „Hier jetzt einen Ortsteil mit über 6000 Einwohnern zu verlassen ist nicht nachvollziehbar.

Insbesondere die älteren Kunden werden hier allein gelassen. Sie haben nicht die Möglichkeit, „mal eben“ in den Nachbarort zu fahren!“ Er kritisierte auch die Haltung von Landrat Coenen und der Vertreter der anderen Gemeinden im Kreis Viersen, die im Zweckverband der Schließung zugestimmt haben: „Hier wurde wieder einmal gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger entschieden!“

FÜR WILLICH fordert die Verantwortlichen der Sparkasse Krefeld auf, Ihr Vorhaben zu überdenken. Kosten einzusparen zu Lasten der Kunden und der Mitarbeiter sei der falsche Weg. Man sollte lieber darüber nachdenken, den „Wasserkopf“ in der Verwaltung zu reduzieren. Hier könne man schnell ein paar hunderttausend Euro einsparen, in dem man den Verwaltungsvorstand verkleinere.

Detlef Nicola ruft die Neersener Bevölkerung auf, für den Erhalt der Sparkassen-Filiale zu kämpfen: „Wir sind gerne bereit, eine Demo mit zu organisieren, notfalls auch in der für viel Geld (auch der Neersener Kunden) neugebauten Zentrale in Krefeld!“