Foto: FÜR WILLICH

Nachdem die Wählergemeinschaft (WG) FÜR WILLICH der hiesigen Tafel aus den wegen Corona eingesparten Wahlkampfmitteln eine finanzielle Zuwendung hat zukommen lassen, besuchten jetzt die Mitglieder Detlef Nicola, Theresa Stoll, Martin Dorgarthen, Vanessa Lüth, Leon Saad, Reimund Fretschen und Alexander Oerschkes den Tierschutz Willich e.V. in Anrath und übergaben auch hier eine finanzielle Unterstützung.

Vorsitzender Detlef Nicola überreichte den Umschlag an die 2. Vorsitzende, Frau Manuela Treken, die sich im Namen des Tierschutzvereins herzlich für die Hilfe bedankte. Manuela Treken erklärte den Mitgliedern von FÜR WILLICH, dass die ehrenamtliche Arbeit der Tierschützer in den letzten Jahren immer mehr zugenommen habe. Vor allem freilaufende Katzen seien ein Problem. Zwar bestehe auch in Willich eine gesetzliche Pflicht zur Kennzeichnung und Kastration. Dieses würde aber von der Stadt nicht kontrolliert. Für Martin Dorgarthen ein Unding. „Ich kann das wirklich nicht verstehen!“, so Dorgarthen.

„Hier besteht eine gesetzliche Verpflichtung der Katzeneigentümer und dann wird das nicht kontrolliert und sanktioniert, sondern auf die – auch finanziellen – Schultern des Tierschutzvereins abgewälzt, der sich allein aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. Da zieht auch das Totschlag-Argument der Stadt, man habe dafür keine personellen Kapazitäten, nicht! Schließlich würden sich die Personal- und Sachkosten durch die zu verhängenden Bußgelder mehr als tragen, so dass unter dem Strich auch noch etwas für den Tierschutzverein übrigbliebe!“ Detlef Nicola versprach Frau Treken, dass sich FÜR WILLICH nach der Wahl intensiv um dieses Problem kümmern werde.

„Anscheinend gibt es bei der Stadt auf höchster Ebene hier Bremser! Das können und wollen wir uns, vor allem in den vor uns liegenden schweren finanziellen Zeiten, einfach nicht leisten!“ so Nicola weiter. Zum Abschluss dankten die WG-Mitglieder Frau Treken und dem gesamten Team des Tierschutzvereins für Ihre enorme Arbeit!