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Die Fraktion FÜR WILLICH zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen des verabschiedeten Haushaltes. So habe man Zustimmung zu den Anträgen „Erstellung eines Konzeptes für die Umgestaltung der Willicher Friedhöfe“, „Verbesserung der Beschattung der Kinderspielplätze“ und „Infokampagne für Baumbewässerung“ erhalten. Eine „Verhinderung für das unzulässige Befahren des Willicher Marktes“ werde geprüft und die zusätzliche Unterstützung für die Vereine, welche FÜR WILLICH bereits für das Jahr 2020 gefordert hatte, sei jetzt ebenfalls sichergestellt.

Einen Wermutstropfen sieht FÜR WILLICH in der Ablehnung eines Gutscheinsystem zur Unterstützung des Einzelhandels und der Gastronomie in der Stadt Willich durch CDU, SPD und FDP. Nach Einschätzung der Wählergemeinschaft sei dies der einzige Weg gewesen, direkte finanzielle Hilfe zu gewährleisten. Der stattdessen durchgesetzte CDU-Antrag für einen Hilfsfond habe dagegen wenig Aussicht auf einen zählbaren Erfolg. FÜR WILLICH hatte im Vorfeld zur Haushaltsberatung Kontakt zum Bundesministerium für Wirtschaft aufgenommen und fühlt sich durch dessen Antwort bestätigt.

Vorsitzender Detlef Nicola: „Das Ministerium hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass direkte finanzielle Hilfen der Stadt bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Corona-Hilfen des Bundes angerechnet werden und diese dann zurückgezahlt werden müssten. Damit läuft der Antrag der CDU leider ins Leere!“

Auch die von der Verwaltung gut gemeinte Aktion über das EFA-Gutscheinsystem habe keine Aussicht auf Erfolg. Nicola: „Die Einnahmen für die Geschäftsleute werden sich wahrscheinlich nur im untersten dreistelligen Bereich bewegen – zu wenig, um wirklich Hilfe leisten zu können!“